Top-Leistung von Pröglhöf blieb unbelohnt. Luca Pröglhöf überraschte in neuer „Montur“ in Slowenien, schied am Ende aber aus.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 16. September 2020 (00:34)
Ausfall statt Top-Platz für Luca Pröglhöf.
Schneider

Doppelte Premiere für Luca Pröglhöf: Bei der Rallye Zelezniki ging der Sittendorfer erstmals für Waldherr Motorsport – mit welchem sich erst kürzlich eine Kooperation ergab – an den Start. Und das auch gleich mit einem neuen „Untersatz“: dem Ford Fiesta Rallye 4.

Pröglhöf sorgte dabei gleich für eine faustdicke Überraschung: Nach der ersten Sonderprüfung belegte er Platz zwölf im Klassement, fuhr zudem die fünftbeste Zeit unter den zweiradgetriebenen Fahrzeugen. Allerdings funktionierte die Kommunikation mit Co-Pilot Peter Medinger nicht einwandfrei, da die Gegensprecheinrichtung streikte. Dies verschlimmerte sich bei Prüfung zwei, wo dennoch eine 17. Gesamtzeit und erneut die fünfte Zeit in der 2WD Wertung erreicht werden konnte. Das Problem wurde in weiterer Folge behoben, Prögl höf fuhr konzentriert weiter – bis zu einem entscheidenden Fehler: Der 20-Jährige rutschte mit seinem Wagen seitlich in eine Felswand, die Sonderprüfung konnte noch zu Ende gefahren werden, dann war aber Schluss. „Schade um das gute Ergebnis – damit hätte ich nicht gerechnet, so wurde es leider mein erster Ausfall“, meinte Pröglhöf.