Mödling zeigt auch international auf. Beinahe OSV-Rekord von Schwimmunion Mödling-Ass Valentin Bayer bei EM in Glasgow. Synchron-Nixen zweimal im Finale.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 08. August 2018 (02:56)
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Südstadt-Athlet Patrick Staber zog ins Finale ein.

64 Hundertstel fehlten Valentin Bayer bei der EM in Glasgow im Vorlauf über 200 Meter Brust, um OSV-Geschichte zu schreiben. Der 18-Jährige drückte seine persönliche Bestzeit um 79 Hundertstelsekunden auf 2:11,73 Minuten runter und kratzte damit an einem mittlerweile 17 Jahre währenden OSV-Rekord.

Denn 2001 holte Maxim Podoprigora in 2:11,09 WM-Silber. Jedenfalls schaffte es der Schwimmunion Mödling Schwimmer mit dieser Zeit ins Semifinale – wie auch ÖLSZ Südstadt-Kollege Christopher Rothbauer. Dort konnte Bayer allerdings nicht an seine Leistung im Vorlauf anknüpfen, der Gießhübler weiß auch, warum: „Ich bin zu langsam angegangen, das sieht man an den Durchgangszeiten eindeutig. Da kann man hintenraus nicht mehr alles herausreißen, was man vorne verloren hat.“ Am Ende holte Bayer in 2:12,33 Minuten den 14. EM-Rang. Rothbauer landete gleich dahinter (2:12,44) auf Platz 15.

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Südstadt-Athlet Christopher Rothbauer (l.) und SU Mödling-Schwimmer Valentin Bayer ließen in Glasgow ihre Muskeln spielen, schafften es jeweils ins Semifinale über 200 Meter Brust.

Dass beide Athleten langsamer als in ihren Vorläufen waren, war für Rothbauer schnell analysiert: „Das war Respekt vor dem Semifinale. Da kann man wirklich viel lernen, wie es da abgeht.“ Immerhin konnte sich Bayer mit seiner Vorlauf-Zeit über den nationalen Junioren-Rekord freuen. Neben Rothbauer und Bayer waren mit Marlene Kahler, Elena Guttmann, Lena Grabowski, Lena Opatril, Patrick Staber und Xaver Gschwentner sechs weitere Südstadt-Athleten am Start (Ergebnisse rechts). Staber schaffte es über 200 Meter Delfin sogar ins Semifinale, belegte letztlich Rang 16.

Neben Valentin Bayer waren mit Raffaela und Verena Breit sowie Sarha Vakil-Adli und Vassilissa Neussl vier weitere Athletinnen der SU Mödling bei den Europameisterschaften dabei. Zusammen mit Synchronschwimmerinnen der SU Wien schafften es die Mödlinger Nixen sowohl ins Finale der technischen Kür als auch des Kombinations-Bewerbs. Dort belegte man die Plätze neun (Kombination) und zehn.