Tigers auch ohne Legionäre eine Macht. Perchtoldsdorfer feiern einen 9:4-Heimsieg über Serienmeister Flachgau, der mit zwei Ausländern antrat.

Von Bernhard Garaus. Erstellt am 30. September 2014 (13:05)
Nicht zu werfen. Nick Haasmann blockt hier den Versuch seines Gegners ab und gewann gegen den deutschen WM-Starter Rene Schneider.
NOEN, Eitelberger
„Das ist eine echte Sensation“, jubelt Trainer Thomas Haasmann nach dem 9:4-Heimsieg seiner Judotigers über Flachgau. Die Perchtoldsdorfer sind zwar in der Tabelle noch ungeschlagener Spitzenreiter, diesmal aber hat er nicht mit einem weiteren Erfolg gerechnet. Denn die Gäste kamen mit zwei Legionären, er selbst dagegen vertraute ausnahmslos auf die eigenen Talente, musste sogar den verletzten Marcel Ott vorgeben. Die eingesetzten Judoka zahlten Haasmann das Vertrauen aber mit Top-Leistungen zurück!

Tigers unangefochtene Nummer eins

Vor zahlreichen Zuschauern blieben Stefan Kudera, Alexander Weichinger, Max Schneider und Julian Reichstein in ihren beiden Runden ungeschlagen, Nick Haasmann gewann einen Kampf gegen WM-Starter Rene Schneider mit zwei Yuko-Wertungen.

Auch Youngster Christopher Schneider blieb gegen seinen Namensvetter aus Flachgau ungeschlagen, holte ein Remis. In der Tabelle bleiben die Tigers damit unangefochtene Nummer eins. Und diesen Platz wollen sie heuer auch im Final Four wieder belegen. Zum zweiten Mal findet dieses in der Siegfried Ludwig-Halle in Perchtoldsdorf statt, am 22. November ist es so weit.