Fritz misst sich mit der Elite. Wiener Neudorf-Youngster Fabian Fritz sammelte beim Austrian Top12 wertvolle Erfahrung. Maciej Kolodziejczyk verpasste das Halbfinale.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 29. Dezember 2020 (12:34)
Trainer Wojtek Kolodziejczyk war mit der Leistung von Fabian Fritz beim Austrian Top12 zufrieden.
privat

Nach vielen coronabedingten Absagen war das Austrian Top12 in Fürstenfeld das erste nationale Turnier seit Monaten. Inmitten der nationalen Elite waren auch zwei Wiener Neudorfer. Maciej Kolodziejczyk, mittlerweile für Stockerau in der Bundesliga engagiert, war als Nummer vier gesetzt und hatte damit für die erste Runde ein Freilos. Youngster Fabian Fritz (aus Dietmanns, Bezirk Waidhofen/Thaya) qualifizierte sich über die Jugend-Rangliste für das Turnier. Fritz bot Kapfenberg-Akteur David Vorcnik erbitterte Gegenwehr, musste sich unterm Strich aber ohne Satzgewinn verabschieden (8:11 5:11 10:12).

Auch Kolodziejczyk ohne Satzgewinn

Im Viertelfinale traf Vorcnik ausgerechnet auf Kolodziejczyk, Sohnemann von Wiener Neudorf-Cheftrainer Wojtek Kolodziejczyk. Der steirische Lokalmatador sollte an diesem Tag zum Wiener Neudorfer Schreckgespenst werden, denn auch Österreichs Nummer vier bekam gegen Vorcnik keinen Satz ab (7:11 6:11 9:11). Der Turniersieg ging schlussendlich an Deutschland-Legionär Daniel Habesohn, der sich im Endspiel gegen Stefan Fegerl durchsetzte. Im Halbfinale stand neben Vorcnik auch noch der Schwechater Andreas Levenko. Robert Gardos (Weltranglisten-25.) war nicht am Start. Bei den Damen gab es hingegen eine Überraschungssiegerin. Liu Yuan eliminierte in Abwesenheit von Sofia Polcanova im Semifinale zunächst Topfavorit Liu Jia und besiegte im Endspiel auch noch Karoline Mischek.