Gumpoldskirchner Michael Weiss genoss die brütende Hitze Klagenfurts

Erstellt am 06. Juli 2022 | 03:02
Lesezeit: 2 Min
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Der Lohn harter Arbeit. Michael Weiss beim Zieleinlauf am Wörthersee, umzingelt von zahlreichen Fans die den Gumpoldskirchner bejubelten.
Foto: APA/Dominik Angerer
Bei 30 Grad im Schatten schwamm, radelte und lief Triathlon-Profi Michael Weiss auf Platz zwei beim Ironman Austria in Klagenfurt.
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30 Grad im Schatten. Bei Bedingungen, bei denen viele nicht einmal an einen Spaziergang denken, absolvierten rund 3.800 Athleten den Ironman Austria in Kärnten.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Km Radfahren und 42,2 Km laufen, so das typische „Ironman-Prozeder“, dass der Gumpoldskirchner Michael Weiss schon zigfach und erfolgreich in seinem Leben absolviert hat. So auch zuletzt am Wörthersee. Der 41-Jährige musste sich nur dem Kasachen Iwan Tutukin (8:17:21 Stunden) geschlagen geben. Nur 6:35 Minuten fehlten Österreichs Triathlon-Routinier auf den Sieg. Gefeiert wurde Weiss wie ein Sieger. Unter tosendem Applaus etlicher Fans und inmitten eines Fahnenmeers österreichischer Flaggen überquerte Weiss die Ziellinie. „Ich habe den Zieleinlauf wirklich genossen“, war Weiss glücklich, aber auch gezeichnet von den harten Bedingungen: „Bei dieser Hitze kämpft man bei jedem Schritt gegen das Aufgeben.“

Vom Aufgeben war Weiss aber zumindest dem Rennverlauf nach weit entfernt. Ganz im Gegenteil: Der mehrfache Ironman-Sieger kämpfte sich nach Platz sechs am Rad noch zur Silbermedaille vor.