Gumpoldskirchner Staatsmeister landet unter Top-Fünf

Michael Weiss verpasste das Podest beim Ironman Austria, durfte sich aber über den Titel des Staatsmeisters freuen.

Alexander Wastl
Alexander Wastl Erstellt am 22. September 2021 | 02:38
Staatsmeister landet unter den Top-Fünf
Die letzten Meter. Von den heimischen Fans umjubelt lief Michael Weiss in Kärnten zu einemal Top-Platz.
Foto: Nigel Roddis/Getty Images for Ironman

Als einer der Mitfavoriten ging Michael Weiss beim „Heimspiel“ in Klagenfurt an den Start, letztlich sollte der 40-Jährige den Sprung auf das Podest verpassen, landete auf Rang fünf. Den Sieg beim Ironman Austria holte sich der Franzose Denis Chevrot (7:51:09 Stunden) vor dem Schweden Ramus Svenningsson (7:51:34) und Arnaud Guilloux (FRA, 7:58:47). Zwischen Weiss (8:04:46) und dem Podest lag mit William Mennesson (8:04:28) ein weiterer Franzose.

Weiss stieg mit einem Rückstand von gut sieben Minuten auf den Führenden aus dem Wasser. Danach bließ der Gumpoldskirchner zur Aufholjagd, trat bei seiner „Königsdisziplin Rad“ ordentlich in die Pedale. „Vielleicht habe ich auf den ersten 90 Kilometern ein wenig zu viel Gas gegeben, was ich teuer bezahlen musste“, analysierte der Profi. Auf Platz neun liegend wechselte Weiss vom Rad in die Laufschuhe. Zunächst startete Weiss mit gutem Gefühl in den Marathon, machte weiter Zeit und Ränge gut, doch die Kräfte wurden mit Fortdauer weniger.

Der Sprung auf die Medaillenränge sollte sich nicht mehr ausgehen, dennoch überquerte Weiss als bester Österreicher die Ziellinie und kürte sich somit zum Österreichischen Staatsmeister über die Langdistanz.
„Die Fans waren sensationell, haben mich die ganze Strecke über angefeuert. Meine Familie, Freunde und Trainer waren alle dabei“, genoss Weiss das Rennen trotz des verpassten Medaillenranges sichtlich.