Top Ten bei der WM. Michael Weiss landete bei der stark besetzten Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Südafrika auf dem neunten Platz.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 05. September 2018 (03:35)
Apa/Groder
Alles gegeben. Michael Weiss schaffte es im elitären Feld der Ironman 70.3 WM auf Platz neun.

Nur eine Woche nach seinem Sieg beim Ironman 70.3 in Zell am See war Michael Weiss schon wieder gefordert. Allerdings bekam es der Gumpoldskirchner bei der 70.3 WM in Südafrika freilich mit ganz anderen Kalibern zu tun.

„Die Top Ten sollten drin sein, mit einer überragenden Leistung wo alles passt vielleicht mehr. Die Top-Drei sind aber realistischerweise außer Reichweite“, meinte Weiss vor dem Rennen. Der Routinier sollte recht behalten – denn das Rennen machten die aktuellen Superstars. Jan Frodeno (GER), doppelter Ironman-Weltmeister und Olympiasieger, siegte in 3:36:30 Stunden. Dahinter landete auf Platz zwei der Brite Alistair Brownlee – ebenfalls Olympiasieger und mehrfacher Europa- und Weltmeister über die Kurzdistanz – in 3:37:41 vor Javier Gomez Noya (3:3826). Letzterer gewann im letzten Jahr zum zweiten Mal die Ironman 70.3-Championships. Weiss beendete am Ende als Neunter in 3:50:38 das Rennen.

Der 37-Jährige konnte sich nichts vorwerfen lassen: „Ich bin glücklich und stolz, habe alles gegeben und nichts im Tank zurückgelassen.“ Weiss kann Port Elizabeth also erhobenen Hauptes verlassen. Ab sofort beginnt die heiße Phase vor dem Saisonhighlight – der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii am 13. Oktober.