Wieder Podest für Michael Weiss. Der Erfolgslauf von Michael Weiss hält an: Beim 70.3 Ironman in St. George konnte der Gumpoldskirchner den nächsten Podestplatz erkämpfen, landete auf dem dritten Platz.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 09. Mai 2018 (02:50)
Ironman
Es läuft: Michael Weiss (r.) holte in St. George den nächsten Podestplatz in der Ironman 70.3-Serie.

Michael Weiss schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle: Nach zwei zweiten Plätzen bei den Ironman 70.3 in Campeche (Mexiko) und Texas (USA) legte der Gumpoldskirchner einen weiteren Podestplatz nach.

Beim Ironman 70.3 in St. George, Utah (USA) holte der 37-Jährige den dritten Platz hinter Sieger Lionel Sanders (3:41:11 Stunden) und dem Ironman-Vizeweltmeister von 2014, Sebastian Kienle. Weiss überquerte lediglich 36 Sekunden nach dem Deutschen Kienle in 3:43:13 die Ziellinie. Weiss erwischte dabei einen soliden Start, stieg als 13. in 26:45 Minuten aus dem Wasser.

"Ich habe leider nicht die richtige Gruppe erwischt"

Der (noch) in Colorado lebende Triathlet sah aber Luft nach oben: „Ich habe leider nicht die richtige Gruppe erwischt, musste daher viel alleine schwimmen.“ Auf der anspruchsvollen 90 Kilometer langen Radstrecke mit knapp 1.000 Höhenmetern konnte der österreichische „Überbiker“ einmal mehr seine Klasse zeigen, obwohl selbst 365 Durchschnitts-Watt auf seinem SRM PowerMeter nicht für die schnellste Radzeit reichten.

Als Vierter kam Weiss hinter dem Duo Sanders/Kienle, sowie dem jungen australischen Talent Sam Appleton, mit dem drittschnellsten Split des Tages in der zweiten Wechselzone an. Dort stellte Weiss seine derzeit bestechende Laufform unter Beweis: In sensationellen 1:10:41 Stunden konnte Michi die mit 400 Höhenmetern gespickten 21,1 Kilometer bei ansteigenden Temperaturen als Tagesschnellster absolvieren.

„Momentan habe ich wirklich eine Bomben-Laufform“, ist sich der Profi bewusst, „ich hoffe, ich kann die Geschwindigkeit bei den Halbmarathons auch über die lange Distanz nutzen.“ Welche Langdistanz Weiss demnächst in Angriff nehmen wird, ließ er noch offen: „Ich konzentriere mich immer nur von Rennen zu Rennen, um den Fokus nicht zu verlieren.“ Aktuell muss Weiss das Training aber ein wenig zurückschrauben: Der Umzug in die Heimat – von Colorado nach Gumpoldskirchen – steht an.