Türkei im dritten Anlauf zu stark. Schulhandball / Liese Prokop-Schülerinnen mussten sich bei der Schul-Weltmeisterschaft mit Platz vier begnügen.

Von Bernhard Garaus. Erstellt am 02. Juli 2014 (07:50)
Harte Bandagen. Im Spiel um Platz drei mussten sich die Südstadt-Girls knapp mit 19:20 geschlagen geben.
NOEN, privat
Nichts wurde es aus der erhofften Medaille für die Liese Prokop-Schülerinnen aus der Südstadt. Nach einem perfekten Start ins Turnier mit vier Siegen in der Gruppenphase ging es im Viertelfinale gegen Türkei B. Und auch hier setzten sich die von Simona Spiridon und Feri Kovacs betreuten Hypo-Mädchen knapp durch.

Im Halbfinale ging es erneut gegen die Gastgeber-Girls von Türkei A. In der Vorrunde behielten die Südstädterinnen noch die Oberhand, diesmal setzten sich die Lokalmatadore mit kräftiger Hilfe der vielen Zuschauer sowie der Schiedsrichter knapp mit 27:22 durch. Die Partie stand dabei lange Zeit auf des Messers Schneide, erst in der Schlussphase setzte sich die Türkei durch einige fragwürdige Schiri-Pfiffe noch ab.

So ging es im Spiel um Platz drei gegen Ungarn weiter. Und das Nachwuchs-Leistungszentrum vom Champions League-Sieger Györ legte schnell vor und schien zur Pause bereits als Gewinner festzustehen.

In Hälfte zwei kämpften sich die Südstädterinnen aber noch einmal zurück und kamen bis auf ein Tor heran, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen – 19:20. Kovacs zieht nach der Rückkehr eine gemischte Bilanz: „Ein vierter Platz ist für eine österreichische Mannschaft bei Weltmeisterschaften immer ein sehr gutes Ergebnis. Aber nach dem Titel vor vier Jahren haben wir heuer wieder von einer Medaille geträumt, die haben wir aber knapp verpasst.“ Den Titel holte sich Türkei A mit einem Finalsieg über Slowenien.