Mödling-Duo bei Groß-Events in Form. Markus Fuchs sprintete in Neapel zweimal unter die Top 15. Ylvi Traxler war bei der U23-Europameisterschaft gefordert.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 17. Juli 2019 (03:07)
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Markus Fuchs schrammte bei der Universiade nur knapp am Finale vorbei.

Ein dichtes Programm spulte ULC-Riverside-Mödling-Sprintass Markus Fuchs bei der Universiade in Neapel herunter. In vier Tagen musste Österreichs schnellster Mann vier Mal an den Start.

Über 100 Meter qualifizierte sich der Perchtoldsdorfer in 10,50 Sekunden souverän für das Halbfinale, wo Fuchs gut aus den Startlöchern kam, dann aber den nötigen Rhythmus vermissen ließ. In 10,53 Sekunden fehlten dem 23-Jährigen nur 0,08 Sekunden auf das Finale der besten acht Sprinter. Auch über 200 Meter ließ der Uni-Wien-Student im Vorlauf nichts anbrennen, schaltete sogar einen Gang zurück, um fürs Semifinale Kräfte zu sparen.

"Die Universiade war wieder ein Schritt in die richtige Richtung"

Dort hatte Fuchs von Beginn an einen besseren Rhythmus als über die kürzere Distanz – dafür fehlte es hinten raus. Am Ende wurde es Platz 15. Nach Platz 13 über 100 Meter eine weitere Top-Platzierung, wie auch Trainerin Victoria Schreibeis fand: „Die Universiade war wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Schade ist, dass es über 100 Meter nicht mit dem Finale geklappt hat. Das war in Reichweite und hätte sicherlich noch einmal für einen ordentlichen Motivationsschub gesorgt.“

Während Fuchs im Süden Europas schwitzte, war Vereinskollegin Ylvi Traxler in Skandinavien bei der U23-EM im Einsatz. Die US-Studentin (Ole Miss University) ging für Österreich über 5.000 Meter an den Start. In einem extrem schnellen und für Meisterschaften untypischen Rennen musste die Maria Enzersdorferin zwar schon früh die Spitzengruppe ziehen lassen. Die 12,5 Stadionrunden absolvierte die 20-Jährige aber in 17:00,59 Minuten – und somit in ihrer zweitschnellsten jemals über diese Distanz gelaufenen Zeit. Am Ende nahm Traxler dadurch einen 19. Platz aus Gävle (Schweden) mit.