Wellental der Gefühle. Sara Skardelly verpasste bei der Junioren-EM im Einzel ihre Ziele, mit dem Nationalteam lief es weit besser.

Erstellt am 25. Juni 2014 (07:11)
NOEN, privat
Sara Skardelly mit Vereinsboss Robert Pscheidl bei der Europameisterschaft in Kitzbühel.

Erstmals war Sara Skardelly vom Mödlinger P3 Tri-Team bei der Junioren-Europameisterschaft dabei, die Erwartungen konnte sie in Kitzbühel aber nicht ganz erfüllen. Vor allem im Einzel lief es für die Liese Prokop-Schülerin nicht nach Wunsch. „Vorgenommen habe ich mir eine Top 25-Platzierung, geworden ist es der 48. Platz“, berichtet Skardelly.

Am Rad passierten ihr zwei Fehler, dadurch musste sie die Verfolgergruppe ziehen lassen. „Meine Motivation ging dadurch auch verloren“, gibt sie zu, so war auch auf der Laufstrecke keine Verbesserung mehr möglich. Besser lief es für sie im Junioren Mixed Team-Bewerb, in dem das Team Austria ausgezeichneter Fünfter wurde. „Ein versöhnlicher Abschluss“, freut sich Skardelly.

Ihr Vereinskollege Benjamin Lienhart war zeitgleich beim Schwimmfestival am Neusiedlersee beim Aquathlon im Einsatz. Und der Youngster zeigte auf und holte sich den Gesamtsieg. Dabei war er auch schneller als die Staffel-Starter, die sich ja die Wechselzone ersparten. Lienhart zieht ein dementsprechend positives Resümee: „Ich bin sehr gut drauf und es tut gut, im Wettkampfmodus bestätigt zu bekommen, was man im Training bereits spürt.“