April ließ grüßen. Regen und Wind: Andreas Gstöttner hatte in Polen mit Aprilwetter zu kämpfen. Trotzdem ging es in eine „epische Schlacht“.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 03. Mai 2017 (05:06)
NOEN, privat
Der Neulengbacher Andreas Gstöttner kam dieses Mal nicht über Rang 17 hinaus.

Extrem unwirtliche Bedingungen herrschten beim ersten von zwei European Grands Prix im polnischen Legnica. „Obwohl es bereits die letzten April-Tage waren, hatten wir maximal fünf Grad Celsius, dazu gab‘s ständig Regen und böigen Wind“, schildert der Neulengbacher Andreas Gstöttner die alles andere als optimalen Bedingungen.

Gstöttner konnte sich bei dieser „Glückslotterie“ trotzdem in der Qualifikation lange Zeit unter den Top 15 halten. Am Ende fehlten ihm aber ein paar Ringe und er fiel gleich auf Rang 28 zurück.

In der Elimination traf er in der ersten Runde dann auf den Israeli Itay Shanny, den er dann gemäß der Weltranglistenklassierung der beiden dann auch klar mit 7:3 besiegen konnte. Deutlich schwieriger gestaltete sich dann das 1/16-Finale gegen den starken Kroaten Matija Mihalic, schon so etwas wie ein Angstgegner von Gstöttner, der in der Qualifikation als fünfter sehr souverän geschossen hatte.

„Es war das vorweggenommene Spiel um einen Stockerlplatz und wurde eine epische Schlacht“, schildert Gstöttner, der es wie bei ihm schon fast üblich wieder bis ins Stechen geschafft hat. Doch einmal mehr gab es dabei kein Happy End. Gsöttner hatte am Ende acht Punkte, der Kroate um einen mehr.

Im Endklassement wirkte sich das aber doch sehr schwerwiegend aus. Gstöttner musste am Ende mit Gesamtrang 17 vorliebnehmen, wohingegen für den Kroaten der Weg bis ins Endspiel geebnet war. Erst in diesem musste er sich geschlagen geben, und durfte sich somit über Silber freuen.

„Ich bin mit meiner Leistung trotzdem zufrieden! Matija hatte einen super Lauf, aber ich freu mich schon aufs nächste Turnier in Kamnik und hoffe, dass ich mich dann endlich bei ihm revanchieren kann!“

Das nächste Weltranglisten-Turnier in Slowenien steigt bereits am Wochenende.