Achtelfinale reicht: Andreas Gstöttner holt Quotenplatz. Andreas Gstöttner holt bei der EM in Polen mit seinem Einzug ins Achtelfinale den ersehnten Quotenplatz für Österreich.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 04. September 2018 (02:52)
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Traum vom Viertelfinale geplatzt: Andreas Gstöttner. „Meine Leistung war in Ordnung.“

Die Europameisterschaft im polnischen Legnica ist zu Ende und für Österreich holten die beiden Recurve-Schützen, Andreas Gstöttner und Elisabeth Straka jeweils einen Quotenplatz im Einzel für Herrn und Damen bei den Europäischen Spielen in Minsk. Gstöttner schaffte den Einzug ins Achtelfinale im Einzel, sowie mit Straka im Mixed-Teambewerb.

In Legnica wurden die ersten Quotenplätze für Einzel und Team vergeben. Mit den Einzug ins Sechzehntelfinale hatten sowohl Gstöttner als auch Dominik Irrasch (es gibt aber nur einen Platz für Österreich in jeder Disziplin) und Elisabeth Straka bereits einen Platz im Einzel für die Europäischen Spiele geholt.

Bei den Recurve-Herrn standen 105 Starter an der Schusslinie. Unter ihnen Gstöttner, der mit Rang 18 eine gute Qualifikation lieferte.

Dann gingen auch die ersten beiden Eliminationsrunden klar an den St. Christophener. „In der dritten lieferte ich mir mit dem Finnen Antti Olavi Vikstrom ein packendes Duell, das im Stechen entschieden wurde“, schildert er. 6:5 für Gstöttner, Einzug ins Achtelfinale.

In diesem hatte er jedoch gegen Thomas Chirault anfangs keine Chance. „Der Franzose schoss zweimal den perfekten Score (2x30), aber ich habe nicht aufgegeben, denn mein erklärtes Ziel war das Viertelfinale“, erklärt Gstöttner. Doch der Traum platzte, auch das letzte Set ging an den an diesem tag ganz starken Chirault.

„Sicher ist’s ärgerlich, aber gegen den perfekten Score von Thomas hatte ich keine Chance, meine eigene Leistung war in Ordnung“, zeigte sich Gstöttner trotzdem zufrieden, da er die letzten internationalen Turnier (Weltcup, Grand-Prix und jetzt EM) seine Leistung konstant hoch hielt — immer war aber auch im Achtelfinale Schluss.

Im Mixed mit Elisabeth Straka ging es für Gstöttner zuerst gegen das starke Team der Ukraine. Erst im Stechen setzten sich die Österreicher durch. und gegen Italien war erneut im Achtelfinale Schluss. „Der gegner ließ uns zwar Chancen, aber wir konnten sie nicht nützen“, ärgert sich Gstöttner , der im herrenteam mit Irrasch und Lukas Stuefer nicht über die erste Runde hinauskam. Sie scheiterten knapp an Luxemburg.

Es folgt eine kurze Pause, ehe es dann in der Halle weiter geht.