Andreas Gstöttner: Hallenstarts abgehakt. Mit Rang acht beendete der St. Christophener Andreas Gstöttner bei der Indoor-World-Series in Rom das Wettkampfjahr.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 28. Dezember 2018 (03:38)
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In Rom bestritt Andreas Gstöttner sein erstes Hallenturnier der Saison und wahrscheinlich auch gleich das letzte.

Die World Series ist heuer vom internationalen Verband völlig neu gestaltet. Es handelt sich um den Indoor-Weltcup mit neuem Namen und einigen Änderungen. „Für mich war der Bewerb in Rom kurz vor Weihnachten das erste, aber voraussichtlich auch das letzte Turnier in dieser Serie, weil ich mich voll uns ganz auf die Outdoor-Bewerbe konzentrieren will“, erklärt Österreichs Nummer eins Andi Gstöttner.

Mit Rang acht in der Qualifikation, zog der St. Christophener souverän in die Elimination der besten 32 von 97 Teilnehmern ein. „Ich konnte zwar meine momentane Leistung abrufen und bestätigen, blieb aber hinter meiner Vorjahres-Indoor-Leistung zurück“, gab sich der 21-Jährige selbstkritisch.

In der Elimination lief die erste Runde nach Plan — 6:0_sieg über den Slowenen Jaka Komocar. Gegen den Engländer Patrick Husten gings mit 6:4 weiter ins Viertelfinale. Dort war aber gegen den späteren Sieger Crispin Duenas aus Kanada Schluss. „Ich bin im Kopf eigentlich schon wieder auf Outdoor eingestellt“, meinte Gstöttner, für den es keine Pause gibt. „Jetzt geht’s für mich weiter nach Marburg in die 70-m-Halle, wo ich mit meinem Coach Samo Medved weitertrainieren werde“, möchte er top vorbereiten in die nächste Outdoor-Saison gehen, die wohl schon über die Olympiateilnahme entscheiden wird. „Ich habe einige Auslandstrainings geplant, die ich selbst finanziere. Die Europäischen Spiele stehen an und die Qualifikationsturniere für Tokio 2020 sind mein Ziel!“

Gstöttner ist auch auf der Plattform „I believe in you“ vertreten, auf der Sportler um finanzielle Unterstützung werben.