Andreas Gstöttner ist mit Leistung zufrieden. Nach starker Qualifikation scheitert Gstöttner in Slowenien nur an einem gegen ihn an diesem Tag überragenden Briten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 07. Mai 2019 (00:26)
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Für den St. Christophener Andreas Gstöttner hat nun die heiße Phase im Wettkampfjahr begonnen. Seit Montag ist er beim Weltcup in China am Start.

Letzte Woche fand das Veronikas-Cup Worldranking-Turnier im slowenischen Kamnik statt. „Mit 64 Startern im Herrenbewerb mit dem olympischen Recurve-Bogen steigerte sich die Teilnehmerzahl wieder um Einiges seit vergangenem Jahr“, berichtet Andreas Gstöttner.

Gstöttner galt nach Quali als ein Mitfavorit

Der St. Christophener Nationalteamathlet konnte sich trotzdem in der Qualifikation gut in Szene setzen. Nach der ersten Quali-Runde (36 Pfeile) lag er auf Rang zwei. „Den konnte ich dann in der zweiten Runde zwar knapp um einen Ring nicht halten, aber mit dem dritten Platz und 656 Ringe war ich bei dem stark besetzten Turnier schon zufrieden“, erklärt Gstöttner.

Es folgte der Start in die Elimination. Im Sechzehntelfinale stand ihm der Engländer Christopher Avins gegenüber. „Der setzte mich zwar gleich unter Druck, aber nach einem 0:4-Rückstand bin ich zurückgekommen“, berichtet er. Beim Stand von 5:5 kam es zum entscheidenden Stechen. Beide schossen ins Gold und eine Neun, doch Avins war näher beim Zentrum und stieg auf.

„Ich bin mit meiner Leistung trotzdem zufrieden, hab‘ gut geschossen. Das Christopher so einen Lauf hatte, ist unglaublich. Er hatte im Duell mit mir den höchsten Score von allen Startern!“

Für Gstöttner ist in Hinblick auf die Olympiaqualifikation aber wichtig, dass er keine Weltranglistenpunkte verloren hat. „Ich liege weiterhin auf Rang 37, was mit eine realistische Chance auf Tokio lässt“, ist er „gespannt und motiviert für die nächsten Turniere“. Bereits am Montag fiel der Startschuss beim Weltcup in Shanghai.