Aus in erster Runde für Gstöttner: Abputzen und weiter!. Die Olympiaträume von Andi Gstöttner erlitten beim GP von Antalya herben Rückschlag.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. April 2021 (00:24)
Fürs Jammern bleibt keine Zeit: Andi Gstöttner hat den Blick schon wieder nach vorn gerichtet.
privat, privat

Nach der Qualifikation sah es mit dem elften Platz für den Neulengbacher Andi Gstöttner beim European Grand Prix in Antalya noch richtig gut aus. Dabei hatte der zweite GP der Saison mit 108 Athleten aus 29 Nationen im olympische Recurve noch mehr Qualität als der Bewerb zuletzt in Porec.

„Mit meinen 35 Zehnern in der Quali hatte ich auch ausreichend Selbstvertrauen für die Elimination getankt, aber leider lief es anders als geplant“, musste Gstöttner dann gleich in der ersten Runde gegen den Schweizer Andre Schori die Segel streichen. „Nach einem 4:0-Vorsprung setzten Windböen ein, die mir als Linksschützen mehr zu schaffen machten als diesem Wilhelm Tell“, musste letztlich ein Stechen entscheiden, bei demGstöttnerdenKürzerenzog.

„Nach der Qualileistung hätte ein Platz unter den ersten acht drinnen sein müssen, dann wäre ich gesetzt gewesen, aber es war generell ein eigenartiges Turnier. Antalya ist bekannt für seinen Wind, aber dieses Mal war es ganz eigen. Nicht nur ich hatte Probleme“, sah sich Gstöttner bei seinem Ausscheiden in guter Gesellschaft. Von den gesetzten acht Athleten nach der Quali, fielen sieben gleich in ihren ersten Matches aus. Nur der Russe Bazarzhapov konnte sich durchsetzen und auch den GP-Sieg holen!

Gstöttner ist nun trotz seines Aussheiudens nun einer von nur acht internationalen Schützen, die zum „Conquest Cup“ in Antalya eingeladen wurden. „Das ist es eine Woche vor der wichtigen EM vor Ort — optimal!“, freut er sich.