Erste Runde alsEndstation für Andreas Gstöttner . Andreas Gstöttner fuhr beim Weltcup in Antalya für seine Verhältnisse nur ein bescheidenes Ergebnis ein.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 29. Mai 2018 (00:20)
NOEN, privat
Andreas Gstöttner fand beim Weltcup in Antalya nie seinen Rhythmus und schied in der ersten Eliminationsrunde aus.

Am Samstagabend ging der Weltcupbewerb im türkischen Küstenort Antalya zu Ende. Für den Neulengbacher Andreas Gstöttner zahlte sich die Reise diesmal aber nicht aus. „Schon in der Qualifikation hatte ich Probleme, bin mit dem Schießstand und den Bedingungen nicht wirklich zurecht gekommen“, gesteht Österreichs Olympiahoffnung. Am Ende rettete er sich mit Rang 56 unter 124 Startern mit dem Recurve-Bogen gerade noch in die Elimination.

In dieser begann es für Gstöttner dann deutlich besser. „Ich scorte anfangs gut und lag auch in Führung“, schien sich der 21-Jährige mit dem Schießstand langsam anzufreunden. Doch dann begann sein Gegner, der Engländer Alex Wise, aufzuholen und Gstöttner verlor erneut seinen Rhythmus. Aus in der ersten Runde!

„Es ist echt schlecht gelaufen hier! Meine letzten drei Pfeile waren so weit links, ich weiß nicht, was da passiert ist und dann war einfach nichts zumachen“, klagte er.

Am Ende wurde der Bewerb eine Demonstartion der Südkoreaner, die ihre Vormachtstellung in der Welt mit den ersten drei Plätzen eindrucksvoll unterstrichen haben. „Sie sind die absolute Weltmacht“, muss auch Gstöttner anerkennen.

Beim Mixed-Teambewerb ging er zum ersten Mal mit der Tirolerin Martina Wöll an den Start. Und die beiden schafften den Einzug ins Achtelfinale, in dem sie sich den späteren Goldmedaillengewinnern Takaharu Furukawa und Tomomi Sugimoto aus Japan geschlagen geben mussten. Die nächste Station im Weltcup ist von 16. bis 22. Juli Berlin.