Fanliebling Gstöttner Zweiter bei „Neulengbach Trophy“. Die erstmals ausgetragene „Neulengbach Trophy“ am Trainingsgelände von Artemis lockte viele Gstöttner-Fans an.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 10. September 2019 (02:27)
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Andreas Gstöttner mit Staatsmeister David Macher.

Zwar konnten die Lokalmatadore keinen Sieg einfahren, doch ein dritter und ein zweiter Platz waren nicht schlecht.

Matthias Daxböck startete vor zwei Wochen bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Madrid. Dort holte er sich den neunten Platz bei den nicht olympischen Compound-Schützen im Bewerb Kadetten. „Das hat vor ihm noch kein österreichischer Jugendlicher geschafft“, ist sein Vater und Trainer Gottfried stolz.

Und Matthias war auch in Neulengbach gut dabei. Er startet in der Allgemeinen Klasse und nach der Qualifikation lag er am vierten Rang. In der Elimination konnte er sich dann bis ins Halbfinale kämpfen, in dem er auf den vielfachen Staatsmeister Michael Matzner aus Mauerbach traf. Matzner zeigte auch in Neulengbach seine Extraklasse und dominierte bis ins Finale die Konkurrenz.

Für Matthias Daxböck ging’s nach der erwarteten Niederlage ins Kleine Finale. Und im kampf um Bronze gab es wieder einen Sieg – Platz drei daher für den Artmeis-Athleten.

Für Daxböcks Bruder Dieter lief es bei den Recurveschützen nicht ganz nach Plan. Nach einer guten Quali schied er vorzeitig in den Eliminationsrunden aus.

Schleritzko sticht im Finale Gstöttner aus

Der Lokalmatador und Topfavorit Andreas Gstöttner lag nach der Qualifikation mit großem Vorsprung in Führung und zog dann auch in der Elimination problemlos ins Goldfinale ein. In diesem traf er auf Martin Schleritzko und es wurde ein spannendes Duell auf hohem Niveau.

Am Ende musste in einem Stechen die Entscheidung fallen.Und dabei verließen vor Heimpublikum Gstöttner etwas die Nerven und er musste sich am Ende mit dem zweiten Platz begnügen.

Mit dabei war auch der amtierende Staatsmeister David Macher, der sich schon vorzeitig in den Eliminationsrunden geschlagen geben musste.

Die „Neulengbach Trophy“ wurde nach einigen Jahren Pause nun neu aufgelegt und war ein hochklassiger Event“, freut sich der St. Christophener Gstöttner trotz der knappen Niederlage über den Bewerb vor der Haustür. Viele helfende Hände machten das Turnier möglich und es hat sich gelohnt. Obmann Gottfried Daxböck bekam viele positive Rückmeldungen und auch das Schiedsrichterteam hatte nur lobende Worte.

Zum ersten Mal fanden sich auch Vertreter der Gemeinde bei dem Turnier ein. Stadtrat Gerhard Schabschneider und Bürgermeister Franz Wohlmuth nahmen die Siegerehrung vor.