Bresnik gefragt. Auch Österreichs Nummer zwei Andreas Haider-Maurer vertraut nun auf die Arbeit des Innermanzingers.

Von Ernst Klement. Erstellt am 29. September 2014 (15:34)
NOEN, CS
Günther Bresnik nimmt sich wie gewohnt in Sachen ÖTV kein Blatt vor den Mund.

Eine riesen Überraschung gab es letzte Woche in der Tennisszene. Andreas Haider-Maurer, Österreichs Nummer zwei, vertraut nun auch auf die Arbeit des Innermanzinger Trainergurus Günther Bresnik.

„Es gibt in Österreich keinen besseren Trainer als Bresnik“, erklärte dazu Haider-Maurers Manager Haberleitner, bei dessen Schützling — gerade in Vergleich zu Bresniks Spielern Thiem und dem letten Gulbis — zuletzt doch eine leichte Stagnation zu erkennen war.

Der Innermanzinger sieht jedenfalls durchaus noch Potenzial bei Haider-Maurer, außerdem will man Synergien nutzen. „Bereits die ersten Trainingseinheiten verliefen äußerst positiv und wurden auch mit Dominic Thiem absolviert.“

Damit betreut Bresnik Österreichs Nummer eins und Nummer zwei, sowie mit Gulbis die Nummer 13 der Weltrangliste. Und der Lette Gulbis startete mit einem Semifinale seine Asientour in Kuala Lumpur, wo er erst am Franzosen Benneteau scheiterte.

Diese Woche startet auch Thiem in Asien, am Montag traf er nach Redaktionsschluss in Tokio auf den Südafrikaner Kevin Anderson. Dieser hat Thiem bei den Australien Open zuletzt besiegt, nun will Thiem Revanche. Doch die heimischen Fans warten schon auf das Stadthallenturnier in Wien, bei dem ab 12. Oktober Thiem kräftig unterstützt werden soll.