Funda und Isra nicht zu biegen. New Generation E-Tournament: zweimal Gold und einmal Bronze für die Celo-Sisters.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 10. Juni 2020 (01:29)
Funda und Isra Celo (hinten, v. l.) sicherten sich in ihren Kategorien jeweils den Sieg beim dritten internationalen E-Turnier. Für die Jüngste der Neulengbacher Schwestern, die 8-jährige Hilal, gab‘s Bronze. Leer ging diesmal Sima (r.) aus.
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Der Sport entkommt langsam den Fängen des Covid-19: Die Sporthallen sind wieder geöffnet und der Trainingsbetrieb beginnt sich zu normalisieren, reale Wettkämpfe müssen allerdings noch warten. Dafür boomen wie beim Karate die E-Tournaments, und die Celo-Sisters aus Neulengbach sind wieder ganz vorne mit dabei: Das „New Generation E-Tournament“ (30 Nationen aus allen 5 Kontinenten) wurde vom Montenegriner Karateverband organisiert und sah dreimal den Namen Celo in der Liste der Medaillengewinner.

SLZ/HASL-Absolventin Funda Celo besiegte in der Vorrunde der allgemeinen Klasse die Kanadierin Marissa Meandro knapp mit 23,8:23,7 Punkten und kämpfte sich mit eine 24,7 zu 24,5 Punkten gegen die Italienerin Jennifer Regis ins Finale. Dort musste die Afrikanerin Katelin Martin (Namibia) bei 24,5:23,7 Punkten die Überlegenheit der Neulengbacherin anerkennen: Gold für Funda Celo und Rang zwei im E-Tournament-Ranking.

Eine Runde mehr hatte Schwester Isra Celo (wie ihre Schwestern UKA Zen Tai Ryu HAK) bei den Kadettinnen (U 16) zu bewältigen: Nach zwei Vorrunden-Siegen über die Engländerin Carla Rudkin-Guillen (24,5:23,1) und die US-Amerikanerin Jade Misaki Chu (24,4:23,3) hatte im Semifinale die Französin Mai-Linh Bui mit 24,2:23,8 Punkten das Nachsehen. Das Finale gab die SLZ/HASL-Athletin nicht mehr aus der Hand: Ein klarer Sieg mit 24,3:3,3 über die Französin Justine Huyet-Dumong brachte auch ihr Gold, zusätzlich aber die Führung im U-16-Ranking der internationalen E--Serie.

Letzten Endes errang die Jüngste der Celo-Sisters, die achtjährige Hilal, die Bronzemedaille im U-8-Bewerb: Ein Vorrundensieg über die Luxemburgerin Alenor Plingers (22,7 zu 21,3) brachte sie ins Semifinale, in dem sie Lokalmatadorin Neda Beljkas (Montenegro) mit 22,8 zu 23,9 Punkten ins Finale ziehen lassen musste. Schwester Sima Celo (U 14) kam diesmal nach einer Niederlage gegen die Ungarin Amira Fodor nicht über Rang neun hinaus.