Gstöttner ganz stark. Neulengbacher gewinnt beim zweiten Saisonbewerb des Central European Cup (CEC) in Gallizien/Kärnten.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 20. Juni 2017 (05:48)
NOEN, privat
Nationalteamtrainer Samo Medved ist sehr zufrieden mit der Entwicklung seines Toptalents Andi Gstöttner.

Sehr erfreulich ist das Wettkampfwochenende für Andreas Gstöttner verlaufen! Bei strahlenden Sonnenschein, hohen Temperaturen und wenig Wind gingen die Qualifikationsrunden beim CEC in Kärnten über die Bühne. „Ich war zwar mit meinem Score noch nicht zufrieden, schaffte mit Rang drei aber locker die Qualifikation für die Elimination“, resümierte er das „Aufwärmen“.

Am Nachmittag kam Gstöttner dann bis zum Halbfinale imm er besser auf Touren. Und gegen den starken Serben Luka Popovic kam es dann zum erwarteten Showdown um den Einzug ins große Finale. „Es war klar, dass es nicht einfach werden würde, aber bei 4:4 geriet das ganze dann zu einem echten Krimi — sicher spannend und attraktiv auch für die vielen Zuschauer“, schildert Gstöttner, der die Nerven behielt. Er holte sich den nächsten Set und siegte 6:4.

Das Finale wurde dann im Ping-Pong-System ausgetragen. „Dieses System ist sehr aufwändig für den Veranstalter, darum wird es nicht immer gemacht, allerdings für die Fans und auch uns Sportler lohnt es sich allemal, weil es garantiert Spannung bis zum Schluss“, zeigte sich Gstöttner begeistert, der es im Endspiel mit dem Slownen Den Habjan zu tun bekam.

Der 20-jährige Neulengbacher ging 2:0 in Führung, verspielte aber diese wieder — 2:2 und dann sogar 4:2 für Habjan! Doch Gstöttner, diesmal gecoacht von Bundestrainer Samo Medved, bewies starke Nerven und holte sich nach einer Aufholjagd mit 6:4 doch noch den Sieg. „Es war ein starkes Turnier und auch von Samo gab es ein dickes Lob“, freut sich Gstöttner, der bereits dem dritten CEC-Bewerb in Dugo Selo (Kroatien) in zwei 2 Wochen entgegenfiebert. In der Gesamtwertung des Cups liegt Gstöttner derzeit auf Rang drei.