Über tausend „Wildsäue“ beim heurigen Dirt-Run. Der Jubiläums-Bewerb ging auf der 20-km-Strecke an Jochen Hinterreither, der in 4:52.41 Stunden das Ziel erreicht hat.

Von Ernst Klement und Claus Stumpfer. Erstellt am 16. Oktober 2018 (02:34)
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Kletterübungen in allen Varianten standen auch heuer wieder für die teilnehmer am Programm.

Bei der 10. Auflage des Dirt-Runs wollte die Organisationscrew den über tausend Teilnehmern ein ganz besonderes Spektekel bieten und am Samstag verwandelte sich die Hellsklamm somit wieder in die legendärste Dirt-Run-Location von ganz Österreich. „Diese Lauf ist das Original und bleibt die größte Herausforderung im Funsport“, freute sich auch Laabens Ortschef Helmut Lintner, der selbst bei den ersten Dirt-Runs noch am Start war.

Veranstalter Florian Lechner schaffte es in seinem zweiten Jahr als Zeremonienmeister mit seinem Team wieder einen tollen Extremsportpark in seine Hellsklamm zu zaubern, die Sportler sind wieder alle voll auf ihre Kosten gekommen. Sie durften wieder im Dreck ein Bad nehmen und sich darin suhlen. Auch die obligaten Stromschläge fehlten nicht. Sie durften sich wie Tarzan von einer Liane zur nächsten hangeln, und auch andere Kletterübungen standen am Programm. Natürlich fehlte auch das Robben durch den Gatsch nicht. Dazu gab es die Reifenstraße, die einmal mehr oben oder mitten durch zu über- oder durchqueren war.

Von der Bahre direkt in die Kletterwand

Die Funsport-Spielwiese in der Hellsklamm bot aber auch Neuerungen. Erstmals mussten die Teilnehmer in Bauchlage auf einer Bahre liegend auf den Startschuss warten, dann ging es los. Was diesmal der Vor- oder Nachteil für die „Wildsäue“ war: Es fehlte der Dreck auf den Laufstrecken, denn das herrliche Herbstwetter trocknete die Trails vollkommen aus und es staubte auf, wenn der Föhn in die Strecke blies.

Bei den Männern siegte über 20 Kilometer Jochen Hinterreither in 4:52.41 Stunden vor Günther Ernst und Thomas Ernst. Bei den Damen gab es nur zwei Starterinnen über die 20 Kilometer. Dabei siegte Johanna Wagner in der tollen Zeit von 5:04:22 vor Enika Czernak.

Über zehn Kilometer war bei den Männern Helge Pichler in 2:09:12 Stunden der schnellste, bei den Damen Verena Nefischer 2:36.49. Auch ein Teambewerb fand statt, dabei gewann das Team Arstis.

Auch die kleinsten Wildsäue, die Frischlinge, waren bereits am Start. Paul Juro gewann in 22:24 Minuten.

Der Dirt_Run am Samstag in der Hellsklamm war zugleich der Schlusspunkt der diesjährigen Dirt-Run-Serie, zu der in Österreich bereits fünf Läufe zählen. „Das Original in der Hellsklamm ist trotzdem noch immer die größte Herausforderung“, brachte es Sieger Hinterreither auf den Punkt.