Ausflug nach München für Celo-Familie . Die sechsköpfige Neulengbacher Celo-Familie wird bei der Munich Hall of Honour als „Karate-Family des Jahres“ groß geehrt.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 07. Mai 2019 (00:29)
Die Neulengbacher Abordnung in München. In München wurden die Celos als Karate-Family des Jahres bei einer Abendgala im Rahmen der Hall of Honour ausgezeichnet.
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Die Munich Hall Of Honour zählt zu den prestigeträchtigen Kampfsport-Events in Europa. Einen Tag lang werden Kurz-Seminare in allen gängigen Kampfsportarten angeboten, von Judo und Jiu Jitsu über Karate, Kung Fu und Taekwondo bis hin zu Kickboxen, Boxen und Hapkido. Die „weichen Künste“ Qigong und Taiji Chuan sowie Yoga rundeten das Programm ab.

Als Kurslehrer stellten sich jeweils bekannte Experten zur Verfügung, sodass sich für alle Teilnehmer der Blick über den eigenen Tellerrand lohnte, und jeder viel Neues mitnehmen konnte. Unter den rund 150 Teilnehmern befand sich auch eine Gruppe der Neulengbacher Kachikan-Karate-Union um Trainer Ferdin Celo.

Dass auch das Show-Element nicht zu kurz kam, dafür sorgte die Grand Dame des internationalen Action-Kinos, die US-Amerikanerin Cynthia Rothrock, die in den Neunziger-Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihren Movies das Idol fast aller Kampfsportler war: Sie unterrichtete Film-Stunt-Fighting, und die Neulengbacher zeigten bei diesem Abstecher in ein fremdes Terrain viel Talent.

Bei Abendgala vor den Vorhang geholt

Die Kachikan-Karateka traten bei der abschließenden Abend-Gala mit einem eigens dafür einstudierten Programm auf und wurden von der Experten-Jury als beste Show-Truppe des Abends ausgezeichnet. Ebenso setzte es für die sechsköpfige Familie Celo eine Auszeichnung als „Karate-Family des Jahres“.

Trainer Ferdin Celo: „Diese Veranstaltung, die jedes Jahr die verschiedenen Kampfkünste zusammenführt, um voneinander zu lernen, ist vor allem wegen des gesellschaftlichen Elements eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag, insbesondere auch für meine Töchter, deren Hochleistungstraining durch ein lockeres regeneratives Weekend unterbrochen wurde, bei dem dennoch viel gelernt wurde. Aber auch die anderen Vereinsmitglieder fanden die Veranstaltung interessant und vor allem lehrreich.“