Funda und Isra Celo: „Sister Act“ im Finale. Celos matchen sich beim „Adidas Karate World Open Series E-Tournament“ um Gold. Funda hält jüngere Schwester in Schach.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 02. September 2020 (01:06)
Beim zweiten Adidas-Turnier wehrte Funda Celo den Angriff ihrer jüngeren Schwester Isra ab.
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Mit 456 Nennungen aus 50 Nationen war das 3. Adidas World Open Series E-Tournament 2020 eines der starken Video-Wettkämpfe, die sich in der Zwischenzeit durch die Corona-Situation enorm häufen und weltweit verbreiten. Für die Niederösterreicher war es die zwölfte elektronische Medaillenjagd und sicher nicht die letzte: „Die Nennungen für drei September-Turniere wurde bereits abgegeben“, erklärt Coach Erhard Kellner.

Wie beim 2. Adidas-Turnier siegte in der allgemeinen Kata-Klasse der Damen die Neulengbacher SLZ/HASL-Absolventin Funda Celo, die nach der Luxemburgerin Louisa Borch (Disqualifikation) über die Amerikanerin Sarah Stallings mit 24,5:24,1 Punkten siegreich blieb und mit einem 24,4:24,2 – Sieg über die Engländerin Jordanna Williams das Finale erreichte. „Dort wartete erfreulicherweise Schwester Isra als Gegnerin“, strahlte Kellner. Die Sporthandelsschülerin war nach Freilos über die Australierin Helly Hoinville (Disqualifikation) und die Kanadierin Melissa Baillargeon (24.5:24,3) in den Endkampf gekommen, den letztendlich Funda als älteste der Celo-Sisters standesgemäß mit 24,6:24,0 Punkten für sich entscheiden konnten. „Aber so einfach war es nicht, Isra ist ihr ständig auf den Fersen“, kennt Kellner das Erfolgsrezept der „Celos“. „Sie pushen sich einfach ständig gegenseitig weiter!“

Noch eine Goldene für Funda, Bronze für Emre

Die Altersklasse (U 21) war Funda dann ebenfalls nicht zu nehmen: Gold nach Siegen über Williams, Stalings (USA) und Anna Eidler aus Österreich (24,0:23,2).

Einen dritten Platz gab es diesmal für Emre Tosun: Der Salzburger, der ins SLZ/HASL eintreten möchte und nun in Herzogenburg wohnt, legte eine beeindruckende Serie hin: Nach Siegen über Aydin Jocobs (RSA), Matias Jose Portillo Fuentes (Costa Rica), Halldorsson Hugi (Island) und Marius Janse van Rensburg (Dänemark) wurde er erst im Semifinale vom Inder M.P.Jagruth gestoppt.

Die übrigen Niederösterreicher (Hilal und Sima Celo, Cenk Tosun) kamen zwar nicht in die Medaillenränge, ergatterten aber alle Top-Ten-Plätze.