Isra Celo erstmals bei den „Großen“ im Finale. Erst seit August in der allgemeinen Klasse dabei, muss sich die Zweite der Celos nur ihrer älterenSchwester beugen.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. September 2020 (01:50)
Isra Celo zog beim 2. Dutch Open E-Turnier gleich ins Finale ein, wo sie gegen ihre ältere Schwester abe rnoch den Kürzeren zog.
privat

Während die Organisatoren von Karate-Events wieder erste Versuche wagen, reale Wettkämpfe zu starten, halten sich einige der SLZ-Athleten über die Welt-Serie der E-Turniere mental fit. Diesmal stand die zweite Auflage der Dutch Open am Programm, an denen 33 Nationen ihre Besten entsandten.

Waren bei den ersten Dutch Open vor einem Monat Funda und Isra Celo wegen Nicht-Beachtung einer schlecht kommunizierten Deadline disqualifiziert worden, so „rockten“ die beiden älteren Celo-Sisters den Kata-Bewerb der allgemeinen Klasse diesmal. Funda erreichte das Finale mit Siegen über die Rumänin Raluca Enache (24,5:20,8) und die Holländerin Jacqueline Hendrikse (24,1:18,5), Schwester Isra musste vor dem Endkampf die Afrikanderin Katelin Martin (23,8:23,3) und die Australierin Kelly Hoinville (24,7:23,2) niederkämpfen. Der Kampf um Gold ging standesgemäß an Staatsmeisterin Funda Celo, die ihre jüngere Schwester 24,9:24,2 distanzierte. Als Draufgabe siegten Funda (U 21) und Isra (U 18) auch in ihren Altersklassen.

Silber errangen die beiden Jüngeren des Neulengbacher Quartetts: Äußerst knapp ging das U-14-Finalduell aus, das 24,1:24,0 zugunsten der US-Amerikanerin Katelyn Kennaway ausging: Silber für Sima Celo. Ebenso knapp endete der U-10-Endkampf, bei dem Hilal Celo der Deutschen Luisa Schaudig 23,3:23,1 unterlag.

Bronze erkämpften sich Emre Tosun und Florian Zöchling (Mugendo) bei den U-16-Burschen: Beide Sportler traten mit aktuellem Schuljahr ins SLZ/BORGL/HASL ein.