Kein Freilos für Celo-Schwestern in Wien. Die Celo-Schwestern hatten bei den Vienna Open mit starken Gegnerinnen zu kämpfen. Am Ende landeten alle drei am Stockerl.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 09. Oktober 2018 (02:09)
Starker Auftritt in Wien. Die Schwestern Isra, Sima und Funda Celo räumten bei den Vienna Open insgesamt fünf Medaillen ab.
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Mit 576 Nennungen aus 20 Nationen haben sich die International Vienna Open zum drittgrößten Turnier in Österreich entwickelt. Aus dem Großraum St. Pölten waren Sportler von den Vereinen Union Mugendo Pyhra, UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten, Karate Hayashi St. Pölten und Union Markersdorf am Start.

Die Neulengbacherin Sima Celo (Zen Tai) gewann in der Kata U 12 vorerst gegen Patrisia Sorina Graciun (Bruck/Mur), Enya Brenn (Langenlois), Leonie Korner (Burgenland) und verlor dann im Semifinale gegen die Slowakin Nikol Zakova. Mit einem Trostrundensieg über die Oberösterreicherin Nadine Jenecek sicherte sie sich Bronze und hielt sich mit Gold im Kumite am Ball schadlos, ein Bewerb, in dem sie gegen Mariella Nitterl (Markersdorf), Delia Klee (Langenlois) und Leonie Korner (Burgenland) siegte.

Schwester Isra Celo (Kata U 16) gewann den Bewerb mit glatten 5:0-Siegen über Anja Pangerl (Altmüster/OÖ), Ema Lesayova, Bibiana Ondrusova und Tamara Vidova (alle Slowakei). Dabei zeigte sie als Österreich-Premiere die Kata „Ohan“ und „Sansai“.

Funda Celo sicherte sich Gold und Bronze

SLZ/HasL-Athletin Funda, die älteste der Celo-Sisters, gewann die U-18-Kata nach Freilos in der ersten Runde mit Siegen über die Linzerin Katharina Waldbauer, Nationalteam-Kollegin Verena Köfinger (Bronze) und im Finale gegen die Italienerin Giada Dutto. In der allgemeinen Klasse lag sie mit Siegen über Sabrina Tonn (Kärnten) und Tina Pangerl (OÖ) gut im Rennen, ehe sie gegen die Slowakin Jana Vanusanikova ausschied. Sie sicherte sich wie Verena Köfinger im anderen Pool Bronze über die Trostrunde.

Erfreulich war auch der Sieg von Christoph Scheuch (Mugendo) in der U-14-Kata: Der Athlet aus Pyhra siegte über Marko Matus (Slowakei), Marc Ulmer (Langenlois), Tobias Haslinger (Grieskirchen/OÖ), Ilija Jovanovic (Wien) und im Gold-Kampf gegen den Ukrainer Dmytro Malyk. „Damit empfahl sich Christoph für die Jugend-EM im Februar“, ist Zen-Tai-Obmann Erhard Kellner gespannt, wie er bei den internationalen Qualiturnieren im November und Dezember abschneidet. „Derzeit ist er das Toptalent bei der männlichen Jugend in NÖ!“

Weitere Medaillen für den Bezirk St. Pölten gab es mit Gold und Bronze durch Albin Horvat (Hayashi) sowie Silber durch Monika Schulte bei den Mastersbewerben. Silber holten auch das männliche Mugendo-U-18-Team (Scheuch, Fessel, Piuk) sowie Larissa Bösendorfer (Hayashi), die sich im Kumite Individual female U 14 -50 die Bronzemedaille sichern konnte.