Karate-Youngsters haben sich Feinschliff geholt. Österreichs Kata-Kader mit den Neulengbacher Celo.Sisters hat bei Bundestrainerin Marianne Kellner und Eva Pakosta trainiert.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. August 2018 (02:46)
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Österreichs Kata-Kader trainierte letzte Woche bei Nationalteamtrainerin Marianne Kellner (r.) in St. Pölten, darunter die Celo-Sisters.

25 Jung-Karateka aus Kärnten, NÖ, OÖ, Salzburg, der Steiermark und dem Burgenland trainierten Ende letzter Woche im Sportzentrum NÖ mit Bundestrainerin Marianne Kellner (Kata-Grundlagen) und Sportwissenschafterin Eva Pakosta (Koordination).

Die teilnehmenden Karate-Youngsters der Altersstufen U 14, U 16 und U 18 waren Medaillengewinner bei Landesmeisterschaften beziehungsweise österreichischen Meisterschaften und zum Teil bereits international höchst erfolgreich, wie zum Beispiel U-16-Vizeweltmeisterin Funda Celo vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten.

Aus NÖ waren neben Funda noch ihre kleineren Schwestern Isra und Sima Celo (Zen Tai Ryu HAK), Florian Zöchling (Hayashi), Christoph Scheuch (Mugendo Pyhra), Nermin Brkic (Brunn am Gebirge), Tamara Helmel (Purgstall) und Verena Köfinger (Langenlois) dabei.

Marianne Kellner trainierte mit den rot-weiß-roten Zukunftshoffnungen primär die Grundschule („Kihon“) wie sie in allen Karatestilen als Basis für schwierige Wettkampf-Kata Voraussetzung ist. „Zuerst muss eine stabile Grundfestung gebaut werden, dann kann man Hochhäuser und Wolkenkratzer darauf bauen“, lautet die Maxime der ehemaligen Shotokan-Weltmeisterin.

Auch Eva Pakosta aus Eichgraben, ehemalige Nationalteam-Athletin unter ihrem Mädchennamen Thajer und nunmehrige Sportwissenschafterin wirkte in diesem Trainingswochenende als Trainerin mit und stellte die Jungathleten mit anspruchsvollen Koordinationsübungen zur Technikverbesserung vor schwierige Aufgaben.