Kleines Pony ganz groß. REITSPORT / Der Laabener Höski Adalsteinsson erreichte bei der WM für Islandpferde mit seinem „Aron“ den achten Platz.

Erstellt am 17. August 2011 (07:28)

VON MARKUS GLÜCK

Im oberösterreichischen St. Radegrund ging letzte Woche das Großereignis der Islandpferdeszene über die Bühne. Im internationalen Starterfeld befanden sich 176 bewegungsstarke Pferde und hoch talentierte Reiter.

Für Österreich war der Laabener Höski Adalsteinson am Start. Adalsteinson hatte bei der österreichischen Staatsmeisterschaft im steirischen Semriach im Juli den Speedpass gewonnen und sich damit für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Weiters ging er im Passreiten an den Start, neben dem Tölt eine weitere spezielle Gangart der Islandpferde, sowie beim 250-m-Passrennen.

Der routinierte Adalsteinsson hatte bereits im Jahr 1991 erstmals an einer Weltmeisterschaft für Österreich teilgenommen. „Mittlerweile habe ich es auf insgesamt neun Welttitelkämpfe für die österreichische WM-Equipe gebracht“, erzählt der gebürtige Isländer stolz.

WM-Start ist bereits ein 

„Für Aron und mich ist das natürlich ein großer Erfolg“, freute sich Adalsteinsson vor dem Start der diesjährigen WM. Für den jungen Wallach Aron waren es schließlich die ersten internationalen Meisterschaften. Die beste Platzierung für das Tandem gab es bei ihren drei Starts wie erwartet im Speedpass. Der achte Platz bei Arons Debüt stimmte auch den selbstkritischen Adalsteinsson zufrieden. „Bei dieser starken Konkurrenz mit Startern aus 14 Nationen ist das sehr beachtlich“, fand er.

Beim 250-m-Passrennen sicherte sich das Gespann den 15. Platz, nur im Passreiten gab es Ärger - Adalsteinsson wurde disqualifiziert. Die hohe Qualität bei dieser WM bestätigte nicht nur Adalsteinsson sondern auch Marko Mazeland, Sportdirekter der FEIF: „Die gezeigten Leistungen waren einzigartig und noch nie wurden so viele hohe Noten bei einer WM vergeben!“

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