Beim Team am Radar. Lukas Schwendenwein aus Köttlach darf sich Chancen auf einen Platz im U18-Nationalteam machen – und angefangen hat alles bei den Black Valley Wilds…

Von Fritz Hauke. Erstellt am 14. August 2018 (17:46)
Rhinos

Offensive Line Men – jeder, der den Sandra Bullock-Film „Blind Side“ gesehen hat, weiß: Das sind die großen, schweren Jungs in der Beschützerrolle am Football-Field. Lukas Schwendenwein ist genau so ein „Offensiv Line Man“.

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„Schwer bin ich schon, groß noch nicht – weil ich noch nicht ausgewachsen bin“, schmunzelt Schwendenwein auf den Prototyp seiner Position angesprochen. Und Schwendenwein hat auf sich aufmerksam gemacht: In der vergangenen Woche wurde er zum Sichtungstraining des U18-Nationalteams eingeladen. „Es ist ganz gut gelaufen. Wir werden sehen, ob ich das nächste Mal wieder dabei bin“, so Schwendenwein.

Angefangen hat alles mit einem Praktikum bei der Raiffeisenbank. „Ich habe mitbekommen, dass mein Vorgesetzter dort, Jochen Bous, Obmann bei den Black Valley Wilds ist. Interessenshalber habe ich ihn gefragt, ob man da einfach einmal mittrainieren kann“, erinnert sich Schwendenwein. Man konnte – und Schwendendwein blieb dabei. Über die Kooperation mit den Upper Sytrian Rhinos machte er bei den Steirern den nächsten Schritt, ist dort in einem regelmäßigen Trainingsbetrieb eingegliedert. Beim Finalspiel der Division IV bekam er sogar beim großen Showdown Einsatzminuten, ab der kommenden Saison spielt er für die Steirer in der U18.

„Reizen würde es mich schon, dort einmal zu spielen…“ Lukas Schwendenwein über den Traum von der Football-Bundesliga

Doch das soll nicht das Ende der Fahnenstange sein: Mit den Vienna Vikings, den Mödlinger Rangers oder den Grazer Giants hätte der gebürtige Köttlacher einige österreichische Top-Teams quasi vor der Haustür: „Reizen würde es mich schon, dort einmal zu spielen…“