Kirchberger wollen Gold. Vier Athleten werden das Land und den Bezirk bei der Europameisterschaft im Einrad vertreten. Mit Stefan Hecher ist einer dabei, der besonders gut weiß, wie man gewinnen kann.

Erstellt am 01. August 2017 (05:00)
Lukas und Leopold Treitler sowie Stefan und Friedrich Hecher in Aktion.
privat

Es geht wieder los mit dem Einradradeln! Bis 6. August finden in den Niederlanden, genauer gesagt in Sittard-Geleen, die Europameisterschaften (EM) statt.

Mit dabei sind erfreulicherweise die Kirchberger Lukas und Leopold Treitler sowie Stefan und Friedrich Hecher von den sogenannten „The One Wheel Dragons“. Diese werden alles geben, um auf der internationalen Bühne bestehen zu können, denn es werden wieder einige Herausforderungen auf sie zukommen.

Nach erfolgreichen Teilnahmen bei den Europameisterschaften in Italien (Mondovi) 2015 und in Spanien (San Sebastian) vor einem Jahr geht die Reise dieses Mal in die Niederlanden. Obmann Erwin Pieler meinte nach der EM in Spanien: „Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, weil die Dichte an der Spitze immer größer wird!“

Dort erwartet die motivierten Einradakrobaten dann auch einiges, das es gilt mit Bravour zu meistern. Zum Beispiel gibt es hier das Straßenrennen über zehn und 42 Kilometer, außerdem werden 100 bis 800 Meter Bahnbewerbe wie auch Hoch- und Weitsprünge, Trial, Cross Country und Geschicklichkeitsbewerbe die Kirchberger fordern. Groß im Bilde ist auf jeden Fall Stefan Hecher, denn dieser ist ein wahres Naturtalent in diesem Sport.

Bei den österreichischen Meisterschaften in Marchtrenk holte er unter anderem drei Mal Gold, bei der EM in Italien konnte der Athlet mit vier Goldmedaillen abräumen. Eine beachtliche Bilanz bis dato, die nun noch ausgebaut werden kann – obwohl die Ansprüche nicht allzu hoch geschraubt wurden: „ Die Erwartungen sind nicht so hoch, auch weil auf Trial und Cross Country nicht so viel Wert gelegt wird bei der EM.“

Das sind nämlich Disziplinen, bei denen die Kirchberger ihre Stärken besonders hätten zur Schau stellen können. Trotzdem konnten beachtlicherweise bereits vier Goldmedaillen gewonnen werden, die Leistung passt also auch ohne den Disziplinen, die favorisiert worden wären. „Die Vorbereitung war sehr intensiv, wenn du wirklich oben mitspielen möchtest, brauchst du Training rund um die Uhr mit Ernährungsberatern und so weiter“, gab Erwin Pieler weiters an.