Österreich-Tour: Andreas Hofer zeigte gute Leistung. Der Saubersdorfer Andreas Hofer fuhr bei zwei Etappen der Österreich-Tour ins Spitzenfeld – und das, obwohl dem Zeitfahr-Spezialist der Berg eigentlich nicht liegt.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 31. Juli 2018 (03:00)
Hrinkow
Andreas Hofer tritt für das Hrinkow Advarics Cycleang Team in die Pedale – wie hier bei den Bergetappen der Österreich-Tour.

Langsam ist die Österreich-Rundfahrt verdaut: Der Saubersdorfer Andreas Hofer hat schon die nächsten Herausforderungen auf dem Radar. „Vier Tage danach hab‘ ich das Rad überhaupt nicht angeschaut“, erinnert sich Hofer an die erste Regenerationsphase nach dem Highlight im rot-weiß-roten Rennkalender. Geholfen hat seine Frau Tanja – Physiotherapeutin.

„Bei kleinen Beschwerden hilft sie mir natürlich, wer aber glaubt, dass ich drei Mal die Woche massiert werde, liegt falsch. Sie hat in der Arbeit schon genug zu tun“, lacht Hofer. Mit seinen Ergebnissen ist er zufrieden: „Wir konnten uns als Team gut präsentieren, das war das Ziel im Vorfeld. Ich glaube, das ist uns gelungen.“

Die Ausgangslage war nicht leicht: „Ich wusste, dass es schwer wird. Von acht Etappen waren sechs am Berg – das ist für einen Fahrer mit meiner Statur prinzipiell schwer“, schmunzelt der Zeitfahr-Spezialist. Dennoch: In der zweiten Etappe lieferte sich Hofer einen offenen Schlagabtausch mit dem Spitzenfeld, hielt das Rennen bis zum Ende offen. Und am letzten Tag durfte Hofer noch über einen Prestige-Erfolg jubeln:

Mit Platz elf war der Saubersdorfer bester Österreicher. Einen gewissen Heimvorteil spürte Hofer auf der Rundfahrt durch „Felix Austria“ nicht. „Während dem Rennen ist es fast egal, ob du irgendwo in Tirol oder in der Slowakei fährst – da bist du zu fokussiert. Schön war, als wir letztes Jahr durch Wiener Neustadt gefahren sind. So nah an der Heimat, das war etwas Besonderes“, so Hofer.

Der Jahres-Höhepunkt steht im September an: Bei der Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren.