Frühes Aus für Zeltner. Tina Zeltner schied bei ihrem ersten Kampf nach langem Kraftaufbau bereits in Runde eins aus. Beim Grand Slam im Februar möchte die Neunkirchnerin wieder angreifen.

Von Julian Widermann. Erstellt am 29. Januar 2019 (03:06)
Sellner
Ausgeschieden. Tina Zeltners Reise beim Grand Prix in Tel Aviv endete bereits in Runde eins gegen die Französin Cloe Yvin. Beim Grand Slam in Paris möchte Zeltner wieder oben dabei sein.

Der Auftakt zur World-Tour beim Grand Prix in Tel Aviv verlief für Tina Zeltner nicht nach Wunsch. Nach überstandener Verkühlung und langem Kraftaufbau konnte sie sich trotz guter Kampfleistung nicht durchsetzen. Der Grand Slam im Februar wird dennoch erhobenen Hauptes in Angriff genommen.

„Es war ihr erster Wettkampf nach ihrem langen Kraftaufbau. Sie hat sich sehr angriffslustig gezeigt und mit vielen verschiedenen Techniken angegriffen“, sah Coach und Vater Adi Zeltner das frühe Aus seiner Tochter recht gelassen und konnte auch Positives mitnehmen.

Die Französin Cloe Yvin war für Zeltner keine Unbekannte. Im Vorjahr ging die Wimpassingerin gegen diese zweimal als Siegerin von der Matte. Das Kampfgeschehen offenbarte die Ausgeglichenheit der beiden Judoathletinnen und das Ergebnis spiegelte die Leistung Zeltners nicht wider: „Die Wertung gegen Tina kam zu diesem Zeitpunkt unerwartet und völlig gegen den Kampfverlauf. Die Kampfleistung lag weit über dem Ergebnis“, schlussfolgerte Adi Zeltner.

Die aufmunternden Worte des Vaters und Mentors der Bezirkssportlerin geben ihr Mut und Hoffnung auf den Grand Slam in Paris Anfang Februar. Das prestigeträchtige Event und „Wimbledon“ des Judo gilt als ein wichtiger Gradmesser. Noch dazu würden für Tina Zeltner wichtige Punkte im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio in Aussicht stehen.

„Tina blickt motiviert zum kommenden Grand Slam, bei dem sie bereits einmal den siebenten Platz erreichen konnte“, hofft ihr Vater auf eine aussichtsreiche Platzierung. Nach der verdauten Niederlage will Zeltner wieder voll angreifen.