Starkes Debüt von Lukas Reiter. Der 21-jährige Würflacher Lukas Reiter hat sich bis in die zweite Runde bei seiner ersten Herren-Weltmeisterschaft kämpfen können. Eine Leistung, mit der Trainer Zeltner zufrieden ist.

Erstellt am 05. September 2017 (02:00)
Siegeswillen. Lukas Reiter (blau) vom JC Wimpassing Sparkasse war erstmals bei einer Herren-Weltmeisterschaft am Start.
Ferreira

Es war das lang ersehnte Ziel. Wochenlang hat Lukas Reiter genau auf diesen Moment hintrainiert. Jetzt war es endlich soweit. Der Judoka des JC Wimpassing war erstmals bei einer Weltmeisterschaft am Start. Obwohl bei Weitem keine Medaille in Sicht war, sind Trainer und auch der Bezirkssportler selbst mit dem Ausgang mehr als zufrieden.

Es waren, wie erwartet, nur die Besten der Besten bei der Weltmeisterschaft in Budapest vertreten. Auch aus Österreich wurde eine Abordnung, vier Herren und vier Damen, in das Nachbarland geschickt. Durch Lukas Reiter war auch der Bezirk vertreten. Er musste eine schwierige Qualifikation hinter sich bringen, um bei diesem Bewerb die Kampfmatten überhaupt betreten zu dürfen. Reiter konnte damals vor allem mit seinem siebenten Platz bei der Europameisterschaft überzeugen. Damals bezwang er sogar einen Olympiasieger. Die Voraussetzungen waren für ihn somit perfekt und die Hoffnung auch dementsprechend groß.

An den Start ging Reiter in der Klasse bis 73 Kilogramm, wo er gleich seinen starken Siegeswillen unter Beweis stellen konnte. Er setzte sich gegen den Türken Murat Bektas mit einer sehenswerten Bodentechnik-Kombination frühzeitig durch.

Voller Motivation ging es für den 21-jährigen Würflacher weiter in die zweite Runde, wo dann auch schon Endstation war. „Den ersten Kampf hat Luki souverän gemeistert. In der zweiten Runde kam er mit dem überraschend starken blockierenden Griff seines Gegners nicht zurecht“, resümiert Trainer Adi Zeltner, der aber dennoch sehr zufrieden mit der Leistung seines Schützlings ist: „Das war seine erste Weltmeisterschaft bei den Herren!“