Kicker-Szene trauert um Markus Baier. Der beliebte Obmann und Trainer Markus Baier kam vergangenes Wochenende unter tragischen Umständen ums Leben.

Von Franz Amschl. Erstellt am 23. Juli 2014 (15:10)
NOEN, Hauke
Tragödie. Markus Baier, Trainer und Obmann des ASK Ternitz, verschied vergangenes Wochenende aus dem Leben. Beim ASK Ternitz und im ganzen Bezirk zeigt man sich bestürzt über die Tragödie. Über die näheren Umstände des Todes des allseits beliebten,und bekannten Baier ist noch nichts bekannt. Foto: Hauke
Schockstarre beim ASK Ternitz: Der langjährige Spieler, Trainer und Funktionär Markus Baier schied vergangenes Wochenende aus dem Leben.

„Er war so etwas wie die gute Seele“

Obmann Wolfgang Dworak zeigte sich bestürzt und fassungslos über das Drama: „Wir wissen über die näheren Umstände noch nicht Bescheid, sind aber alle in tiefer Trauer um unseren Freund Max, der so vieles für den ASK Ternitz geleistet hat. Wir möchten der Familie auf diesem Wege unser tiefstes Mitgefühl und unser Beileid aussprechen.“

Baier, der zuletzt die Funktionen des Trainers der Kampfmannschaft und gemeinsam mit Wolfgang Dworak die Obmannschaft innehatte, hinterlässt im Verein eine Riesenlücke. „Er war so etwas wie die gute Seele, hat sich um alles gekümmert, war immer auf dem Platz und hat sich für den ASK aufgeopfert“, weiß Dworak noch nicht genau, wie es jetzt weitergeht.

„In einer kurzfristig einberufenen Sitzung haben wir beschlossen, dass ich vorerst die Agenden des Obmannes alleine führen werde – wer mir in Zukunft zur Seite stehen wird, werden wir in den nächsten Wochen klären“, so Dworak.

Auch Lokalrivale zeigte sich geschockt

Auch die anderen Vereine zeigten sich über den Tod von Max Baier bestürzt. „Wir sind ebenso geschockt“, so David Blazanovic, Sektionsleiter des Lokalrivalen SVSF Pottschach. „Wir hatten immer ein sehr gutes Verhältnis, und der gesamte Verein möchte den Hinterbliebenen und dem ASK sein Beileid aussprechen.“

Auch Thomas Pfeffer, Sektionsleiter des FC St. Egyden kannte Bayer schon lange und zeigte sich ebenso betroffen. „So ein Ereignis ist für alle ein Schock. Der FC St. Egyden, möchte der Familie und dem Verein, für den er so vieles geleistet hat, seine Anteilnahme ausdrücken.“

Ebenso wie der SVSF Pottschach und der FC St. Egyden schlossen sich auch alle anderen Vereine der Kondolation an. Neben der Obmannfrage ist nun auch die Betreuung der Kampfmannschaft in der kommenden Saison offen. „Wir hatten bis jetzt noch keine Zeit, diese Dinge zu diskutieren, sind noch zu sehr mitgenommen“, muss man sich beim ASK Ternitz, an dessen Aufschwung der letzten Monate Baier maßgeblich beteiligt war, erst sammeln.