Corona bremst die Ski-Jugend aus. Trotz ausgearbeitetem Konzept hängt der Kindercup aktuell weiter in der Warteschleife.

Von Julian Widermann. Erstellt am 20. Januar 2021 (01:12)
Würden gerne starten: Markus Haidbauer (Geschäftsführer Firma Haidbauer), Lukas Tauchner (Kindercup-Läufer von der Sportunion Trattenbach) und Gebietssportwart Georg Spies.
privat

Die Vorfreude im Dezember auf den Holzbau Haidbauer-Kindercup war groß. Der Landesskiverband sowie der Österreichische Skiverband bemühten sich um eine gut organisierte Veranstaltung inklusive Covid-19-Präventivkonzept. Mittlerweile ist die Situation jedoch sehr unklar. Alle Rennen, die im Jänner hätten stattfinden sollen, wurden verschoben. Wie es weitergeht, weiß keiner so genau. „Leider kann ich nicht sagen, wann bzw. ob der Kindercup starten wird. Wir (LSVNÖ und ÖSV) sind dem Ministerium für Kunst, Kultur, öffentlichem Dienst und Sport unterstellt. Und hier sind laut Verordnung nur Wettkämpfe auf internationaler und nationaler Ebene möglich. Der Kindercup ist regional landesweit. Somit dürfen wir keine Rennen veranstalten“, berichtet Georg Spies, der für die Organisation der Rennen im Gebiet Ost verantwortlich ist.

Das erste Rennen hätte am 2. Jänner in Mönichkirchen statt-

finden sollen. Insgesamt wären für den ersten Monat im Jahr vier Rennen geplant gewesen, die nun allesamt vorerst verschoben wurden.

„Für alle Sportarten ist es eine riesige Herausforderung, immer wieder die Motivation zu finden und sich an die jeweilige Situation anzupassen. Aktuell bin auchich eher pessimistisch, was die Austragung des Kindercups anbelangt“, führt Georg Spies weiter aus.