Enzenreither Stefan Scherz macht sich selbst Geschenk. Der Enzenreither Stefan Scherz zeigte beim Weltcup in Charmonix eine solide Leistung.

Von Julian Widermann. Erstellt am 21. Juli 2021 (01:32)
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Empor geklettert. Stefan Scherz zeigte beim Weltcup in Charmonix, wozu er fähig ist.
Vladek Zumr, Vladek Zumr

Einen Tag vor dem Climbing-Weltcup in Charmonix/Frankreich hatte sich Scherz in einer kleinen Runde anlässlich des 20. Geburtstags sein erstes Weltcup-Halbfinale gewünscht. Einige Stunden später ging der Traum auch tatsächlich schon in Erfüllung. Der Kletterer war noch dazu der einzige männliche KVÖ-Athlet, welcher es so weit schaffte.

Nach zwei starken Qualifikationsrunden, wo er am Ende auf Platz 14 landete, qualifizierte sich der Athlet souverän für das Halbfinale, in dem er mit Rang 20 sein bislang bestes Ergebnis erzielen konnte. „Es ist heute wirklich super gegangen. Die erste Route in der Qualifikation war in Ordnung, die zweite schon richtig gut.

Auch mein erstes Semifinale war richtig cool und eine tolle Erfahrung für mich, da ich auch dort gut ins Klettern gekommen bin. Leider habe ich aber oben einen kleinen Fehler gemacht, weshalb ich dann geflogen bin. Insgesamt konnte ich den Tag aber voll genießen“, so Stefan Scherz. „Es war echt eine starke Leistung und Steff hat gezeigt, dass er mit den erfahrenen Athleten mithalten kann“, ist auch KVÖ-Trainerin Katharina Saurwein zufrieden mit ihrem Schützling. Weltcupsieger wurde der US-Amerikaner Sean Bailey.

Beim kommenden Weltcup, der in Briancon/Frankreich stattfand, konnte Scherz nicht ganz an seine Leistung anknüpfen und schaffte es auf den 35. Platz unter 68 Mitbewerbern. Somit gelang es ihm auch nicht, sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Der Sieg ging an den Italiener Stefano Ghisolfi .