Thomasberger Luca Waldherr bei Heimrallye top. Luca Waldherr fuhr bei der Wechsellandrallye auf den fünften Gesamtrang und holte sich den Sieg in der 2WD-Wertung.

Von Norbert Riegler. Erstellt am 04. September 2018 (03:00)
GM Corp.
Der Thomasberger Rallyepilot Luca Waldherr (re.) und Co-Pilot Jack Unterweger gaben im Wechselland Gas.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat entfernt, zeigte der Thomasberger Luca Waldherr, was in ihm steckt. Von Krumbach weg, nur 500 Meter von seinem Arbeitsplatz entfernt, startete die Rallye. Mit der elften Startnummer begann für Waldherr seine Heimrallye. „Das ist die Heimrallye, auf die wir das ganze Jahr schon gewartet haben. Zwei Sonderprüfungen finden ja unmittelbar in meiner Heimat statt, SP1 startet 500 Meter von meinem Arbeitsplatz entfernt“, so Luca Waldherr im Vorfeld der Rallye.

Kurz vor dem Start zitterte das gesamte Team noch um die „wichtigste Rallye“ des Jahres. In der Nacht vor dem Start tauschte das Mechanikerteam noch den Motor. Beim Test am Donnerstag sind die Schwungschrauben abgerissen. „Ein Danke an meine Wahnsinns Freunde und meine Mechaniker, die mir jetzt den Motor umbauen und auch ein Danke an Wilhelm Stengg und Stengg Motorsport, die mir einen Motor leihen für meine Heimrallye“, freute sich Waldherr über den Einsatz seines Teams.

Als Dank an sein Team zeigte Waldherr Rallyesport auf Top-Niveau. Schon in der ersten Sonderprüfung holte er sich Platz vier. Auch im weiteren Verlauf blieb er mit seinem Opel Adam R2 im Spitzenfeld der Gesamtwertung. Am Abend des ersten Tages stand Luca Waldherr auf Rang sieben der Gesamtwertung und auf Platz zwei bei den 2WD-Autos.

Am Samstag zählte nur noch eines: den Sieg in der 2WD-Wertung holen. Gleich in der ersten Sonderprüfung des Tages überholte er seinen härtesten Konkurrenten Willi Stengg. Nach 16 Sonderprüfungen über insgesamt 164 Kilometer rund um seine Heimat, durfte Waldherr im Ziel im steirischen Friedberg endlich jubeln. Platz fünf in der Gesamtwertung, Sieg in der 2WD-Wertung.