Eklat in Natschbach. Spektakuläre Szenen sowie erhitzte Gemüter prägten den vierten Renntag des Stockcar-Racing-Cups-Austria in Natschbach.

Von Julian Widermann. Erstellt am 23. September 2020 (00:34)
Verdienter Sieger. Lukas Troll wurde in der Saloon-Car-Klasse Grande Final- und Tagessieger.
Walter Vogler

Unter besten Bedingungen ging der vierte Renntag des Stockcar- Racing-Cups-Austria 2020 über die Bühne. Während sich die Natschbacher Sandbahn-Arena in ein motorsportliches Tollhaus verwandelte, sorgte ein Teilnehmer für Diskussionsstoff.

Die 26 Teilnehmer der Saloon-Klasse starteten in drei Vorlaufgruppen. Der spätere Grande-Final- und Tagessieger Lukas Troll gewann diesen Durchgang souverän. Die Endphase im A- und B-Finale brachte Michael Kindl bzw. Marcel Burghart als Sieger hervor.

Im A-Finale sorgte allerdings auch ein Teilnehmer für ordentlich Gesprächsstoff. Besonders empört zeigte sich Organisator Gerald Koloc: „Aufgrund vorsätzlich unfairer Fahrweise wurde er disqualifiziert und wird von mir auch nie mehr für irgendein Rennen im Stockcar zugelassen. Das war nicht das erste Mal. Wir bemühen uns hier redlich um fairen Sport. Das lasse ich mir von solchen Typen nicht zusammenhauen!“

Im abschließenden Grande Finale stand dann zum Glück wieder der Sport im Vordergrund. Dort ging es erneut heiß her. Zum einen krachte Marcel Burghart in die Bande, zum anderen kollidierte Marius Scherz mit einem Gegner. Beide Rennfahrer hatten Glück und blieben ohne ernstere Verletzungen.