Luca Waldherr: Mit Vollgas durch Europa. Der Thomasberger Rallyepilot Luca Waldherr hat für die diesjährige Saison neue Pläne mit internationalen Rallyes in Europa und mit einem eigenständigen Team.

Von Norbert Riegler. Erstellt am 14. Februar 2018 (09:53)
zVg/privat
Vieles neu, dennoch gewohnt. Luca Waldherr wird in diesem Jahr mit einem eigenständigen Team an den Start gehen. Sein Auto bleibt jedoch ein Opel Adam R2.

In den letzten Jahren ging der Thomasberger Luca Waldherr in einem Opel Adam R2 in der österreichischen Rallyemeisterschaft an den Start.

Für die neue Saison hat Waldherr mitunter andere Pläne. „Nach drei Jahren Zusammenarbeit mit Motorsport Stengg, sind wir gerade dabei, für diese Saison ein eigenes Team mit einem eigenen Auto zu gründen“, so der 23-jährige Rallye-Pilot und meint weiter:

„Eigentlich ändert sich nicht viel. Es ist wieder ein Opel Adam, ich bin weiter mit meinem Beifahrer Tobias Unterweger unterwegs, die Mechaniker bleiben die gleichen und wir werden in einigen Bereichen auch weiter mit Stengg zusammen arbeiten – jedoch unter eigenem Namen.“

Auch der erste Lauf der Saison steht für Luca Waldherr bereits fest. Bei der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark, Anfang März, will der Thomasberger bereits mit seinem eigenen Auto an den Start gehen. „Es ist eine super Vorbereitung auf die ganze anstehende Saison. Es sieht nach einem gemischten Kalender, quer durch Europa aus.

Wir planen für dieses Jahr einige internationale Projekte und wollen so wichtige Erfahrung im Ausland sammeln.“ Eines der Highlights ist für Luca Waldherr die OBM Wechsellandrallye Ende August, Anfang September. „Es ist meine Heimrallye und einer meiner großen Partner ist der Hauptsponsor“, freut sich Waldherr.

Derzeit ist der Rallye-Pilot weiter auf der Suche nach neuen Helfern in seinem Team. „Wir sind auf der Suche in allen Bereichen. Es ist viel Arbeit. Wir haben derzeit auch noch Gespräche mit neuen Sponsoren, konnten aber auch die bestehenden bei uns halten.