Würflacherin Evelyne Lachner bezwang Amadeus-Trail. Die 48-jährige Würflacherin Evelyne Lachner ging in Salzburg das letzte Mal in dieser Saison an den Start. Zum Abschluss durfte sie sich noch über Platz zwei freuen.

Erstellt am 07. November 2017 (11:58)
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Glücklich. Evelyne Lachner beendete die Saison mit einem zweiten Gesamtplatz.

Er klopfte schon mehr oder weniger an die Tür – der Saisonabschluss der Extremläufer. Die 48-jährige Evelyne Lachner beendete ihre Saison mit dem Trailrunning-Festival in Salzburg.

Die Würflacherin lief dabei den Amadeus-Trail, der sich über zwei Tage zog. Zunächst musste die Läuferin des LC Running Puchberg den Festungstrail, der sich über 16 Kilo- und 470 Höhenmeter erstreckte, bewältigen. „Diese kurzen Distanzen und die daher hohe Geschwindigkeit beim Laufen sind für mich eher mühsam“, gibt Lachner zu. Umso überraschter war sie dann, als sie am Ende als Dritte durch das Ziel laufen konnte. Nur 32 Sekunden haben sie vom zweiten Platz getrennt.

„Diese kurzen Distanzen und die daher hohe Geschwindigkeit beim Laufen sind für mich eher mühsam!“Evelyne Lachner über den Amadeus-Trial

Tags darauf ging es zum Gailbergtrail, bei dem sie 22 Kilo- und 1160 Höhenmeter laufen musste. „Ich war top motiviert“, so die 48-Jährige. Dass das Wetter dieses Mal nicht so mitspielte, machte Lachner nichts, denn „ich war es schon gewohnt, fast immer schlechtes Wetter zu haben.“

Schon bald ließ die Würflacherin auch die Zweitplatzierte hinter sich und konnte noch einmal so richtig Tempo machen. Die letzten vier Kilometer musste sie entlang der Uferpromenade auf Asphalt hinter sich bringen. „Nicht gerade meine Paradedisziplin“, muss die Extremläuferin ein wenig schmunzeln. Doch die Freude darüber, dass Lachner wieder unter den besten Damen laufen konnte, war so groß, dass auch die letzten Kilometer leicht zu bewältigen waren. Schlussendlich kam sie als zweitbeste Dame und Klassensiegerin ins Ziel.

In den nächsten Wochen will sich die 48-Jährige regenerieren. Seit 2008 ist die Würflacherin aktiv am Wettkampfsport beteiligt. Für sie war das Jahr 2017 das intensivste, aber zugleich auch erfolgreichste in ihrer bisherigen Karriere. „Ich habe sechs Rennen jenseits der Marathondistanz und drei über 30 Kilometer bestritten“, kann sie stolz von sich behaupten. Und auch die Höhenmeter, die sie das ganze Jahr über zurückgelegt hat, sind beachtlich. Zwei Gesamtsiege, zahlreiche Top Drei-Platzierungen und Klassensiege gehen auf ihr Konto.