Schweres Los für Fara und Reiter. Beim Grand Slam in Osaka mussten sich Lukas Reiter und Aaron Fara früh geschlagen geben.

Von Julian Widermann. Erstellt am 27. November 2018 (01:40)
Unterlegen. Aaron Fara verlor im Achtelfinale gegen den Weltranglistensechsten Fonseca.
ÖJV/Oliver Sellner

Aaron Fara und Lukas Reiter scheiterten im Achtelfinale des Grand Slams Turniers bereits vorzeitig. Die Endstationen der Wimpassinger erwiesen sich nicht nur am Papier als absolute Topstars der Judoszene. Lukas Reiter bekam es gegen einen dreifachen Weltmeister zu tun und hätte die Sensation sogar beinahe geschafft.

Nach einem ungefährdeten Auftaktsieg bat der dreifache Weltmeister und zweifache Olympia-Bronze-Gewinner Ebinuma aus Japan zum Tanz gegen Lukas Reiter. Den österreichischen Judofans und allen Beteiligten ging das Herz auf, als der krasse Außenseiter aus Wimpassing lange Zeit mit Wazaari in Führung gelegen war. Vereinscoach Adi Zeltner wusste, warum der Überraschungssieg nicht klappte: „Bei Luki hat man leider einen Konterwurf nicht mit einer Wertung belohnt, sonst hätte er die Sensation geschafft und Ebinuma geschlagen!“ Aaron Fara gab sich zum Auftakt ebenso keine Blöße, bis er dann auf den Sechsten der Weltrangliste Fonseca traf.

Ausgeschieden. Für Lukas Reiter war beim Grand Slam in Japan dieses Mal bereits nach dem Achtelfinale Schluss.
ÖJV/Oliver Sellner

Diesen kannte der Österreicher übrigens noch bestens von der Bundesligapartie in Gmunden von vorheriger Woche (die NÖN berichtete). Abermals unterlag Fara dem Weltklassemann. „Bei diesem Los muss man am Boden der Realität bleiben. Die Burschen haben starke Kämpfe abgeliefert, waren die einzigen zwei im ÖJV-Herrenteam, die überhaupt einen Sieg verbuchen konnten. Sie haben die Weltspitze voll gefordert“, zeigte sich Adi Zeltner trotzdem zufrieden. Reiter wie auch Fara bekamen für die Weltrangliste insgesamt 160 Punkte. Für das Olympia-Ranking wurden den Judoathleten vom JCW 80 Punkte zugerechnet.