Saisonende für Aigner nach Sturz im Training. Die Behindertensportlerin Veronika Aigner fällt für den Rest der Saison aus.

Von Tanja Barta. Erstellt am 03. Februar 2021 (01:22)
Zwangspause. Veronika Aigner musste nach ihrem Sturz beim Abfahrtstraining notoperiert werden. Die nächsten Tage wird sie deshalb in einer Tiroler Privatklinik verbringen.
Petra Aigner

Kreuzbandriss bei beiden Knien. So lautete die schmerzhafte Diagnose für die Behindertensportlerin Veronika Aigner in der Vorwoche. Bei einem Abfahrtstraining in Saalbach Hinterglemm stürzte die Bezirkssportlerin so unglücklich, dass sie notoperiert werden musste.

Wie schnell die Saison beendet sein kann, merkte die Skisportlerin Veronika Aigner nun am eigenen Leib. Nach erst vier Weltcuprennen – Veronika Aigner hat alle gewonnen – muss die junge Sportlerin auch schon wieder eine Pause einlegen. Grund dafür ist ein schwerer Sturz beim Training für ein bevorstehendes Abfahrtsrennen. „Die Saison hat für uns eigentlich gerade erst begonnen. Vroni verpasst jetzt viele Rennen“, erzählt Mutter Petra Aigner als sie gerade am Weg zu ihrer Tochter ins Krankenhaus war.

„Die Saison hat für uns eigentlich erst begonnen. Vroni verpasst jetzt einige Rennen.“ Petra Aigner

Die Skisportlerin wurde direkt nach dem Sturz in die Privatklinik Hochrum in Tirol gebracht. Dort musste sie auch gleich notoperiert werden. „Sie wird die nächsten Tage noch hier verbringen und mit einer Frühreha beginnen. Vroni muss sich jetzt an die neue Situation mit zwei eingegipsten Beinen gewöhnen“, so ihre Mutter.

Vor Veronika und ihrem Team wären in den nächsten Wochen noch einige Weltcup-Rennen gelegen. „Wir wären demnächst eigentlich in Russland gewesen, aber das ist jetzt eben nicht mehr möglich“, so Petra Aigner.

Die junge Behindertensportlerin Vroni will in der nächsten Saison aber umso stärker wieder zurückkehren. „Sie hat schon zu mir gesagt, dass sie bis zum Herbst wieder zurück sein wird“, so Aigner über ihre Tochter.

Und die nächste Saison wird für das Team Aigner auch eine ganz besondere. Corona-bedingt wurde die Weltmeisterschaft nämlich um ein Jahr verschoben. „Und dann finden auch noch die Paralympics statt. Da sind wir natürlich auch wieder dabei“, denken die Aigners bereits an die Zukunft.