ATSV Ternitz: Dritter Aufstieg in Folge. Ein neues Abenteuer erwartet die Damen im Tennis des ATSV Ternitz in der Landesliga A. Zuzutrauen ist den Spielerinnen einiges, wenn auch der Klassenerhalt im Vordergrund steht.

Von Julian Widermann. Erstellt am 19. Februar 2018 (11:27)
ATSV Ternitz
Schlagkräftig. Jessica Cagan, Lenka Flasch, Tina Godec, Julia Stickler und Isabella Mitterlehner bilden ein erfolgreiches Team.Ternitz

Die Tennis-Akteurinnen des ATSV Ternitz sind momentan nicht zu stoppen. Nach dem nun dritten Aufstieg in Folge, soll die Klasse mit aller Kraft gehalten werden.

Die rasante Erfolgsserie der Athletinnen nahm 2015 ihren Anfang. Damals konnte der Aufstieg in die Kreisliga A fixiert werden. Die sportliche Erfolgstour ging gleich darauf weiter und man fand sich in der Landesliga B wieder. Mit einer unglaublichen Saison von vier Siegen und nur einer Niederlage konnten sich die Damen nur ein Jahr später Anwärter auf die Landesliga A nennen. Erstaunlicherweise hatte man letzten Endes am Weg in den kommenden Stock sogar mehr Punkte am Konto als der Erstplatzierte.

Stickler: "Aufstieg war lange Zeit nicht greifbar"

Unglücklich bloß, dass jene Mannschaft, die alle Spiele für sich entscheiden konnte, am Ende Rang eins belegte – wenn auch mit weniger Punkten. Trotzdem durfte man sich bester Zweiter nennen. Somit ruhten alle Hoffnungen darauf, dass ein Verein 2018 keine Mannschaft stellte und genau das trat letztendlich zur Freude der Ternitzerinnen auch ein. Somit setzten sich die Tennisspielerinnen mit dem dritten Meistertitel in Folge die Krone auf und sind in diesem Jahr in der Landesliga A vertreten.

Mannschaftsführerin Julia Stickler ließ die vergangenen Jahre Revue passieren: „Als sehr, sehr junge Gruppe bekamen wir aufgrund der Auflösung der ehemaligen Damenmannschaft die Chance, Luft in der Kreisliga A zu schnuppern. Wir konnten uns dann als junges Nachwuchsteam relativ schnell in der Kreisliga B etablieren. Der Aufstieg in die Landesliga war aber lange Zeit nicht greifbar für unser Ternitzer Team!“, ist die Freude nun umso größer. In Anbetracht dessen steht für die folgende Saison vor allem der Klassenerhalt im Vordergrund.