Frischer Wind beim ATSV Ternitz. Junge und routinierte Spielerinnen sollen Klub aus 1. Landesliga zum Erfolg führen.

Von Julian Widermann. Erstellt am 02. Dezember 2020 (02:11)
Erfolgsspur. Im März 2020 lagen die Ternitzerinnen auf Rang zwei der Tabelle der 1. NÖ Landesliga.
ATSV Ternitz

Der ATSV Ternitz-Volleyball erlebte neben vielen anderen Sportvereinen im Bezirk Neunkirchen zuletzt ebenfalls turbulente Zeiten. Nach dem Aufstieg von der 2. in die 1. NÖ Landesliga, war das Team in der höheren Klasse zur kommenden Saison 2019/20 im März völlig überraschend Tabellenzweiter und mischte erneut im Aufstiegsrennen mit. Zum einen wurde dann in dieser guten Phase der Spielbetrieb eingestellt bzw. später auch abgebrochen und zum anderen erlebte die Sektion Volleyball des ATSV auch personell einige Veränderungen.

Bereits vor März 2020 war klar, dass mehrere Routiniers des ATSV die Mannschaft verlassen werden – darunter auch Spielertrainerin Anja Block. Ausschlaggebend dafür waren hauptsächlich persönliche Gründe. Somit stand Nachfolger Marco Busch vor der Herausforderung, aus den verbliebenen Akteurinnen und einigen geförderten Talenten aus der 1. Klasse, eine geschlossene und wettbewerbsfähige Einheit für die Saison 2020/21 zu formen. Das war alles andere als leicht, weil Mannschaftstraining monatelang nicht stattfinden konnte.

Aufgrund der unsicheren Lage im Herbst 2020 trat der ATSV aber dann doch nicht an, darf aber seinen Ligaplatz für die Spielzeit 2021/2022 behalten. „Im Nachhinein betrachtet eine gute und richtige Entscheidung“, so Trainer Busch, nachdem die Amateur-Sportwelt erneut stillgelegt wurde. „Jetzt werden wir, sobald es möglich ist, viele Grundtechniken trainieren und versuchen, das Leistungsniveau der jungen Spielerinnen an das der erfahrenen anzupassen“, so Busch. Geblieben ist dem ATSV wenigstens Kapitänin Jennifer Schebesta, die schon seit über zehn Jahren beim Verein aktiv ist.