Weltcup gastiert auch 2020 am Semmering. Zwei-Jahres-Rhythmus bleibt vorerst erhalten, am 28. und 29. Dezember kommt die Damen Ski-Elite wieder in den Bezirk Neunkirchen.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 14. Januar 2020 (03:22)
Ernst Beran, Herbert Stranz, Lienz-OK-Chef Siegfried Vergeiner und Semmering-OK-Chef Franz Steiner beim Rennen in Osttirol. Dieses Jahr ist der Semmering wieder dran.
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Die Stimmung am Semmmering war schon einmal besser, als es von der Präsidentkonferenz der österreichischen Ski-Verbände hieß, dass der Zwei-Jahres-Rhythmus mit Liezen zu einem Drei-Jahres-Zyklus inklusive Bad Kleinkirchheim werden würde. Semmerings OK-Chef Franz Steiner blieb damals gelassen, meinte darauf angesprochen: „Noch immer eine große Ehre, Semmering bleibt weiterhin Weltcup-Austragungsort.“ Allerdings wäre die Damen-Ski Elite nicht mehr alle zwei, sondern alle drei Jahre im Bezirk Neunkirchen zu Gast…

Jetzt, knapp ein Jahr bevor der Termin ansteht, sieht die Welt ein wenig anders aus. Auch 2020 werden am Semmering Weltcup-Skirennen zu sehen sein. „Wir hatten schon länger per Mail und telefonisch Kontakt mit dem ÖSV, da hat es positive Signale in unsere Richtung gegeben. Seit ein paar Tagen ist es aber offiziell“, meint Steiner. Beim Partner-Rennen aus Liezen war eine Semmeringer Delegation selbstverständlich vor Ort: „Logisch, dass wir dort dabei sind. Das gehört sich einfach.“

"Wir haben auch in Weltcup-freien Jahren genug Rennen"

Nach dem aktuellen Stand bleiben Semmering und Liezen ein dynamisches Duo. Bad Kleinkirchheim war zunächst um seine Speed-Rennen umgefallen. Gemeinsam mit Altenmarkt-Zauchensee und St. Anton gab‘s ein „Dreirad“ – allerdings erfüllte der Standort die Anforderungen nicht mehr, für Technik-Rennen ist die Hürde weniger. Dazu wird heiß diskutiert, ob auf der Piste für die Läuferinnen ein Lift errichtet wird – eine Voraussetzung für die Technik-Bewerbe.

Alles nicht der Kaffee der Semmeringer Ski-Familie. „Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit hier und gehen jetzt einmal davon aus, dass der Zwei-Jahres-Rhythmus erhalten bleibt. Wir würden uns freuen, alle zwei Jahre der Austragungsort des Weltcups zu bleiben“, meint Steiner.

Die Vorbereitungsarbeiten für das Rennen am 28. und 29. Dezember werden einen Großteil des Jahres einnehmen. Aktuell konzentriert sich Steiner mit seinem Team aber auf die aktuelle Saison: „Da gibt es genug zu tun, wir haben auch in Weltcup-freien Jahren genug Rennen bei uns am Semmering, viele Kinder und Jugendliche gehen an den Start.“ Neu im Kalender ist ein Para-Skirennen am 24. und 25. Jänner.