Admira holte in 95. Minute Remis. Admira hat dank eines Treffers in der 94. Minute aus Innsbruck einen Punkt mit nach Hause genommen. Emin Sulimani erzielte bei Wacker Innsbruck mit einem abgefälschten Freistoß den Endstand zum 2:2, womit der Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga nun schon vier Spiele in Folge ohne Niederlage ist.

Erstellt am 20. August 2011 (20:52)
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Die Innsbrucker verspielten durch den Punkteverlust den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, nachdem sie bis in die hektischen Schlussphase alles im Griff hatten. Wacker ging durch Miran Burgic mit einem umstrittenen Elfmeter in Führung (43.), durch ein Eigentor von Innsbrucks Abwehrchef Inaki Bea (84.) gelang der Admira der Ausgleich. In der 90. Minute brachte Merino nach einem Querschläger die Tiroler neuerlich in Führung, doch für drei Punkte reichte es nicht.

Mit 324 Minuten ohne Tor waren die Innsbrucker ins Spiel gegangen, nach einer Minute fehlte aber nicht viel, um diese Negativserie zu beenden. Burgic verlängerte per Kopf einen Merino-Freistoß, Abwehrchef Bea kam um wenige Zentimeter zu kurz. Die Gastgeber machten in der Anfangsphase das Spiel und versuchten offensive Akzente zu setzen. Aber ohne erfolgreichen Abschluss. Perstaller scheiterte bei der größten Chance nach schnellem Konter über den starken Schütz an Torhüter Berger (13.).

Nach einer Viertelstunde gelang es der Admira, die Angriffsbemühungen früh zu unterbinden. Da die Tiroler Abwehr ihrem Torhüter Safar an dessen 37. Geburtstag bis in die Schlussphase eine stressfreie Zeit gönnte, wurden den Fans bis zum turbulenten Finish kaum mehr Strafraumszenen geboten. Kurz vor der Pause konnten die Tiroler ihre Torsperre brechen. Schwab traf beim Versuch, im Strafraum zu klären, Schütz am Oberkörper, Schiedsrichter Prammer entschied auf Elfmeter. Burgic verwertete sicher (43.) und erzielte nach 6:07 Stunden wieder einen Innsbrucker Treffer.

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel am ereignisarmen Spielgeschehen. Bis zur spannenden Schlussphase, in der die Admira dank zweier glücklicher Treffer eine Remis holte. Zunächste sprang Bea eine Plassnegger-Flanke an die Beine und von dort ins eigene Tor. Nach Merinos ebenso glücklichem 2:1-Treffer schlug der erst in der 77. Minute eingewechselte Sulimani aber noch einmal zurück.