Admira kämpft in Graz um Punkte. Die jüngsten Auftritte von Sturm Graz und dem FC Admira Wacker lassen beim direkten Duell der beiden Clubs am Samstag in der UPC-Arena nicht unbedingt einen fußballerischen Leckerbissen erwarten.

Erstellt am 01. März 2013 (12:03)
NOEN, Collage Bruckmüller
Die Steirer warten bereits seit fünf Partien auf einen Sieg, das Schlusslicht ist sogar schon elf Spiele ohne einen vollen Erfolg und ging in den vergangenen sechs Matches immer als Verlierer vom Platz.

 Wenigstens tankte Sturm zuletzt mit dem 1:1 am Mittwoch bei Rapid wieder Selbstvertrauen. "Wir werden versuchen, die Leidenschaft und spielerische Qualität, die wir in der zweiten Hälfte im Hanappi-Stadion gezeigt haben, weiter zu steigern", versprach Trainer Peter Hyballa.

Auf die leichte Schulter werde man die Südstädter trotz deren Negativserie nicht nehmen. "Wir werden die Admira auf keinen Fall unterschätzen. Die letzten beiden Spiele gegen sie sind zwar für uns ausgegangen, aber nur sehr knapp. Wir sind gewarnt. Sie sind zwar Letzter, aber wir haben Respekt vor dem Gegner", betonte Hyballa.

Der Coach hat vor allem in der Offensive mit Personalproblemen zu kämpfen. Rubin Okotie ist gesperrt, Darko Bodul und Mario Haas stehen nicht mehr im Kader, Imre Szabics ist verletzt und zu allem Überdruss droht auch noch Richard Sukuta-Pasu wegen eines grippalen Infekts auszufallen.

Bescheidener sieht die Zielsetzung bei der Admira aus - die Südstädter kämpfen verbissen um den Klassenerhalt. "Wir müssen mit viel Mut und Leidenschaft auftreten, dann ist in Graz etwas möglich. Wir sind jetzt in einer komplett anderen Situation als noch im Vorjahr, aber ich glaube weiterhin an meine Mannschaft", meinte Coach Dietmar Kühbauer.

Da die Admira-Heimpartie am Mittwoch gegen Salzburg abgesagt wurde, kann der Tabellenletzte, dem drei Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz fehlen, im Gegensatz zu den "Blackies" ausgerastet antreten. "Möglicherweise könnte das ein Vorteil sein, aber daran dürfen wir erst gar nicht denken. Wir müssen davon ausgehen, dass wir auf eine sehr engagierte Sturm-Mannschaft treffen werden", warnte Kühbauer.