Ära Marko ist zu Ende. FUSSBALL / Nach 20 Spielen ohne Pleite verlor die Admira in Lustenau mit 1:2. Bei Ostligist Horn steht Trainer Marko vor der Ablöse.

Erstellt am 27. Oktober 2010 (09:27)
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Nachdenklich? SV Horn-Trainer Rupert Marko hofft, dass das gezielte Trainieren der Chancenverwertung bereits im Schlagerspiel gegen Parndorf fruchtet. Nervös zeigt sich in Horn trotz der zwei Niederlagen zuletzt aber niemand. Marko: „Wir wollen gewinnen.“
VON BERNHARD SCHIESSER

Obmann Thomas Kronsteiner hatte es schon am Donnerstag bei der Sport.Lounge 2010 in Laxenburg angekündigt. „Ich glaube, es ist Zeit für etwas Neues. Die Zusammenarbeit hat sich einfach abgenutzt“, ließ er kaum Zweifel daran, dass die seit 2006 andauernde Ära von Trainer Rupert Marko ein baldiges Ende finden würde. Am Montagvormittag bestätigte Kronsteiners Stellvertreter Wilfried Schrittwieser die Ablöse Markos und nannte mit Michael Streiter den Nachfolger. „Zuerst einmal muss ich mich bei Marko für seine Arbeit bedanken. Unter seiner Regie feierte der SV Horn die größten Erfolge der Vereinsgeschichte“, so Schrittwieser. Woran Marko scheiterte, soll nun Streiter gelingen – nämlich der Aufstieg in die Bundesliga.

Am Donnerstag übersiedelt der 44-Jährige nach Horn. Am Freitag soll er im Heimspiel gegen die Rapid Amateure bereits auf der Bank sitzen. Fachkompetenz bringt der Tiroler genügend mit. Unter anderem war er Co-Trainer unter Legende Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg.