Andreas Vojta im 1.500-m-Vorlauf ausgeschieden. "Ich habe nichts falsch gemacht. Aber die Beine waren heute nicht schnell genug." Leichtathlet Andreas Vojta hat am Freitag bei den Olympischen Spielen in London über 1.500 m den Aufstieg ins Halbfinale verpasst und damit sein Ziel verfehlt. Der Niederösterreicher wurde mit 3:43,52 Minuten 36. unter 43 Teilnehmern.

Erstellt am 03. August 2012 (23:31)

Vojta fühlte sich bestens vorbereitet für sein Olympia-Debüt. Nur die ersten sechs jeder der drei Vorläufe sowie die weiteren sechs Zeitschnellsten stiegen ins Halbfinale auf. Der EM-Zehnte bekam die Ergebnisse der ersten zwei Heats mit, wusste, dass ein flottes Rennen notwendig sein wird. "Schon nach 800 Metern war aber klar, dass wir einiges verloren hatten. Ich habe also versucht, mich zu positionieren, um direkt den Aufstieg zu schaffen. Ich war auch da, als die Post abging. Aber in der letzten Runde war ich dann nicht gut genug, von 1.200 bis 1.300 m habe ich bemerkt, dass da nichts mehr in den Beinen war."

Tomasz Majewski hat sich zum ersten Olympiasieger der Leichtathletik in London gekürt. Mit 21,89 m setzte sich der Pole im Kugelstoßen mit gerade einmal drei Zentimetern Vorsprung auf den Deutschen David Storl durch (21,86) und gewann zum zweiten Mal in Folge im Zeichen der Fünf Ringe Gold. Bronze ging an den US-Amerikaner Reese Hoffa (21,23).

Über 10.000 m der Frauen triumphierte am späten Abend die Äthiopierin Tirunesh Dibaba in 30:20,75 Minuten und damit ebenfalls die Gewinnerin von vor vier Jahren in China. Auf den Plätzen landeten die Kenianerinnen Sally Jepkosgei Kipyego (30:26,37) und Vivian Jepkemoi Cheruiyot (30:30,44).

In den Vorläufen über 100 m kam US-Weltmeisterin Carmelita Jeter mit 10,83 Sekunden auf die viertschnellste Zeit des Jahres, stark präsentierten sich auch Blessing Okagbare (NGR/10,93), Veronica Campbell-Brown (JAM/10,94) und Kelly-Ann Baptiste (TRI/10,96). In der Leichtathletik stehen insgesamt 47 Entscheidungen auf dem Programm.