Auch in Garmisch siegte Schlierenzauer vor Kofler. Gregor Schlierenzauer hat auch den zweiten Bewerb der 60. Vierschanzen-Tournee gewonnen und damit seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Der Tiroler triumphierte auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, nach dem ÖSV-Triplesieg zum Auftakt diesmal vor seinem auch im Gesamtklassement zweitplatzierten Teamkollegen Andreas Kofler und dem Japaner Daiki Ito.

Erstellt am 01. Januar 2012 (17:03)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Gregor Schlierenzauer hat auch den zweiten Bewerb der 60. Vierschanzen-Tournee gewonnen und damit seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut. Der Tiroler triumphierte auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, nach dem ÖSV-Triplesieg zum Auftakt diesmal vor seinem auch im Gesamtklassement zweitplatzierten Teamkollegen Andreas Kofler und dem Japaner Daiki Ito.

Schlierenzauer geht nach seinem bereits dritten Garmisch-Sieg nun 22,2 Punkte vor Kofler in den ersten Heimbewerb am Mittwoch in Innsbruck. Morgenstern ist hinter Ito nun Vierter der Gesamwertung. Schlierenzauers Sprünge auf 138,0 und 134,0 Meter waren auch diesmal zu gut für die Konkurrenz, er gewann 4,1 Punkte vor Kofler.

Die Vorfreude auf das Heimspiel, für das am Sonntag bereits 20.000 der 21.650 Karten verkauft waren, ist natürlich riesengroß. "Jetzt freue ich mich auf ein volles Stadion am Bergisel", betonte der Weltmeister, der sich durch seinen 7. Tournee-Tagessieg gleichauf mit dem Finnen Matti Nykänen an die dritte Stelle der ewigen Bestenliste setzte.

Der vierfache Saisonsieger Kofler versöhnte sich mit der Olympiaschanze, auf der im Vorjahr seine Tournee-Hoffnungen nach einem Beinahe-Sturz bei Windböen begraben hatte müssen. Nach 130,5 Metern im ersten Durchgang verbesserte er sich mit einem Finalsatz auf 137,5 von Rang zehn aus noch auf Position zwei.

Für Titelverteidiger Thomas Morgenstern reichte es diesmal nicht für das Siegespodest. Der Auftakt-Dritte musste sich nach Flügen auf 132,0 und 136,5 Meter hinter den Ex-aequo-Vierten Taku Takeuchi (JPN) und Kamil Stoch (POL) mit Rang sechs zufriedengeben.

Von den restlichen Österreichern schaffte es nur Martin Koch (134,5/131,5) als Zwölfter in das Spitzenfeld. Ex-Tourneesieger Wolfgang Loitzl (123,5), Manuel Fettner (126,5) und David Zauner (128,5) verpassten den zweiten Sprung auf den Rängen 31 bis 33 hingegen knapp.